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Deutsches Blindenhilfswerk e.V.
Das Deutsche Blindenhilfswerk e.V. unterstützt hilfsbedürftige blinde und sehbehinderte Menschen insbesondere in Deutschland und Afrika. In Deutschland liegt der Schwerpunkt in der Förderung integrativer Projekte in den Bereichen Kultur, Kunst und Sport, damit Menschen mit Sehbehinderungen oder Blindheit aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. In Afrika leistet der Verein materielle Unterstützung Sehgeschädigter in Notlagen, beschafft Blindenhilfsmittel, finanziert Augenoperationen und fördert die Ausbildung von Augenärzt:innen. Zur Verbesserung der Infrastruktur für blinde und sehgeschädigte Menschen unterstützt das DBHW die Errichtung von Blinden- und Sehbehindertenschulen und hilft beim Aufbau und bei der Einrichtung von Augenkliniken.
FUTURO SI Initiative für Kinder in Lateinamerika e.V.
FUTURO SI Initiative für Kinder in Lateinamerika e.V. unterstützt insbesondere die brasilianische Selbsthilfeorganisation AVICRES (Gemeinschaft für Leben in Wachstum und Solidarität). Sie wurde 1991 von einem Paderborner Theologie-Professor gegründet und betreibt am Rande von Rio de Janeiro verschiedene soziale Projekte, von denen der deutsche Verein insbesondere die Lehrwerkstatt (Schreinerei), die landwirtschaftliche Schule und das Mädchenhaus kofinanziert. Daneben fördert FUTURO SI Projekte auch in anderen lateinamerikanischen Ländern, zum Beispiel ein Heim für behinderte Kinder und Erwachsende in Peru. In Deutschland organisiert der Verein Kulturveranstaltungen mit lateinamerikanischem Bezug und leistet zudem Informationsarbeit.
ANDHERI HILFE e.V.
Die ANDHERI HILFE leistet seit 1967 Hilfe zur Selbsthilfe für benachteiligte Menschen in Indien und Bangladesch. Dazu arbeitet der Verein unter anderem eng mit dem indischen Centre for Promoting Accountability (CPA Services Private Limited) und ortsansässigen Partnerorganisationen zusammen. Die Fördermaßnahmen umfassen die Bereiche Gesundheit, Bildung, Soziales, Menschenrechtsarbeit, landwirtschaftliche und dörfliche Entwicklung sowie Klima- und Ressourcenschutz. Konkret werden in Projekten einheimischer Partnerorganisationen beispielsweise Augenoperationen sowie die augenmedizinische Versorgung, Existenzgründungen durch mobile Ausbildungszentren, Bildungsprojekte oder auch die Wahrung von Menschenrechten benachteiligter Bevölkerungsgruppen unterstützt. Darüber hinaus fördert der Verein die Klimaresilienz der lokalen Bevölkerung durch die Implementierung umweltfreundlicher Anbaumethoden und die Stärkung von Selbsthilfegruppen. Die Arbeit der ANDHERI HILFE konzentriert sich vorrangig auf Kinder, Frauen, Angehörige der ausgegrenzten Kasten (Dalits und Adivasi), Blinde und Menschen mit Behinderung. In Deutschland betreibt der Verein im Sinne der Völkerverständigung Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Indien und Bangladesch (z.B. bei Veranstaltungen und in Schulen).
Wilderness International
WI Perú Educa – Umweltbildung für Naturschutz
Verstehen. Fühlen. Schützen. Dieses Motto fasst das Umweltbildungsprogramm „WIPerú Educa" zusammen – ein Projekt, das zeigt, wie Naturschutz auf mehreren Ebenen wirkt. Gegründet von der Waldhüterin Ana-Paula Bezzolo, vermittelt das Team von Wilderness International Peru lokalen Gemeinden und Schulkindern, warum der Schutz des Regenwaldes und seiner Bewohner jetzt entscheidend ist.

In der Region Madre de Dios, wo Goldgräberei Familien ernährt und wirtschaftliche Perspektiven prägt, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass sich Menschen für Nachhaltigkeit einsetzen. Genau dort setzt WIPerú Educa an: Das Programm baut Verständnis auf, schärft das Bewusstsein für Umweltprobleme und schafft durch den Wissensaustausch mit den lokalen Gemeinden die Grundlage für langfristige Veränderungen.
Schulische Projekte in Aktion
Seit August 2024 arbeitet das Team mit zwei Zielgruppen: Der Javier Heraud Schule in Puerto Rosario und den umliegenden Communities. Drei konkrete Schulprojekte zeigen die praktische Umsetzung: Das Projekt „¡Vámonos al Monte!" führte Schüler direkt in die Forschungsstation des Secret Forest. Nachtwanderungen, Vogelbeobachtungen und Ornithologie-Kurse machten die lokale Biodiversität erlebbar und bauten Vorurteile über den Regenwald ab.
Beim „Grüne Schule"-Projekt halfen Agroforst- und Botanik-Spezialisten nicht nur, die Schulgelände wieder zu begrünen, sondern vermittelten auch Know-how über Pflanzenwahl und optimale Bodenbedingungen.

Auf der Wissenschaftsmesse „Eureka" erkannte das WI-Team finanzielle Engpässe der Schule – woraus das Angebot für Lehrerfortbildungen entstand.
Community-Engagement Parallel dazu arbeitete das Team mit Erwachsenen zusammen. Ein Fledermaus-Festival in Puerto Maldonado räumte mit Mythen auf und zeigte die ökologische Rolle dieser Tiere. Ein Informationsstand auf dem Stadtfest in Mazuko sensibilisierte für Regenwaldschutz. An der Universität San Antonio de Abad del Cusco hielt das WI-Team vier Fachvorträge zu Flora, Fauna und dem Agroforstprojekt.

Schritt für Schritt zur Veränderung
Im Kern geht es darum, eine Verbindung zwischen Mensch und Natur wiederherzustellen. Durch Bildung, Dialog und praktische Erlebnisse entsteht bei Jung und Alt ein Bewusstsein dafür, wie wichtig das Amazonas-Ökosystem für unsere gemeinsame Zukunft ist. Damit schafft WIPerú Educa den Rückhalt vor Ort – essentiell für nachhaltigen Waldschutz.
Haukari e.V.
Haukari e.V. unterstützt im Irak – hier im Wesentlichen in den kurdischsprachigen Landesteilen – Basisinitiativen und Projekte in den Bereichen der präventiven Gesundheitsarbeit, der Frauenförderung, der Straffälligenhilfe sowie der Flüchtlingsfürsorge. Lokale Partner sind insbesondere die Kurdistan Health Foundation (KHF) und „KHANZAD“, ein Frauenberatungs- und -bildungszentrum in Sulaimania/Nord-Irak, das 1996 durch den Verein initiiert wurde. KHANZAD bietet Frauen unter anderem Alphabetisierungs- und Fortbildungskurse sowie Beratungsleistungen an und unterstützt inhaftierte Frauen und Jugendliche. Außerdem leistet Haukari e.V. Hilfe für Opfer politischer Gewalt (insbesondere der sog. Anfal-Operationen), fördert eine von Frauen, die Anfal überlebt haben, selbst verwaltete und gestaltete Erinnerungs- und Begegnungsstätte sowie ein Kultur- und Jugendzentrum in der Stadt Kifri und hat das Mastura-Institut für angewandte Wissenschaft in der psychosozialen Arbeit gegründet. In Deutschland informiert der Verein im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit durch Publikationen, Seminare und Veranstaltungen über die Situation in den kurdischen Gebieten des Irak. Er setzt sich für politische Lösungen in der Region ein, die die Rechte und die Selbstverwaltung der dortigen Bevölkerung langfristig sichern.
World Vision Deutschland e.V.
Im Mittelpunkt der Arbeit des christlichen Hilfswerks World Vision Deutschland e.V. steht die Unterstützung von Kindern, Familien und ihrem Umfeld im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Im Rahmen der regionalen Entwicklungszusammenarbeit werden Projekte in verschiedenen Bereichen wie Ernährung und Landwirtschaft, Gesundheit und Hygiene, Trinkwasserversorgung, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung unterstützt. Ermöglicht werden diese Projekte in erster Linie durch Kinderpatenschaften. Außerdem bilden die Versorgung von Katastrophenopfern und Kriegsflüchtlingen sowie die Katastrophenvorsorge einen Schwerpunkt der Arbeit des Vereins. Im Rahmen seiner entwicklungspolitischen Aufklärungsarbeit in Deutschland tritt World Vision für die Rechte und Bedürfnisse von Kindern in den am wenigsten entwickelten Ländern ein. Darüber hinaus befasst sich das World Vision Institut für Forschung und Entwicklung mit den Themen Armut, gesellschaftliche Benachteiligung und soziale Ungerechtigkeit von Kindern.
Solidaritätsdienst International e.V. (SODI)
Im Vordergrund der Arbeit von SODI steht die Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen, die am Rande von Gesellschaften leben, diskriminiert werden und Ausbeutungsstrukturen ausgesetzt sind. So setzt sich SODI beispielsweise für die Rechte ethnischer Minderheiten, von Menschen mit Behinderungen oder von Frauen ein. Gemeinsam mit lokalen Partnern vor Ort fördert SODI Projekte zur Selbstorganisation und sozialen Gerechtigkeit, die ökologische Landnutzung und den Umweltschutz sowie Einkommen schaffende und Bildungs-Maßnahmen. Darüber hinaus leistet SODI Hilfe für Opfer von Naturkatastrophen, Kriegen und Bürgerkriegen. In Deutschland betreibt SODI auf vielfältige Weise Informations-, Bildungs- und Kampagnenarbeit.
Kinderwerk Lima e.V.
Das Kinderwerk Lima e.V. ist ein evangelisches Missions- und Hilfswerk, das verschiedene Organisationen in Peru, Paraguay und Burundi unterstützt. Schwerpunkte der Vereinsaktivitäten sind dabei der Bau und die finanzielle Unterstützung von Schulen, Kindergärten und Einrichtungen zur Berufsausbildung. Zudem engagiert sich die Organisation über ihre örtlichen Partnerorganisationen in der Gemeinde- und Sozialarbeit, betreibt Kinderspeisungen oder finanziert medizinische Betreuung in den geförderten Bildungseinrichtungen. Ein weiteres Anliegen des Kinderwerk Lima e.V. ist die Förderung christlicher Werte in den unterstützten Projekten. So wird den Kindern, Jugendlichen und deren Familien über die Schulen, Kindergärten und örtlichen Kirchengemeinden der christliche Glaube vermittelt und geistliche Seelsorge angeboten. Darüber hinaus vermittelt der Verein Patenschaften für die in den finanzierten Projekten aufgenommenen Kinder und Jugendlichen.
BILD hilft e.V.
BILD hilft e.V. „Ein Herz fu?r Kinder“ hilft Kindern- und Jugendlichen in Deutschland und weltweit, unterstützt lebensrettende Operationen, fördert den Bau und die Ausstattung von Kinderkliniken, Schulen und Kitas, treibt wichtige medizinische Forschungsprojekte z.B. im Kampf gegen seltene Kinderkrankheiten oder aggressive Krebsarten voran und unterstützt soziale Einrichtungen. In jüngster Zeit wurde verstärkt der Fokus auf Bildungsprojekte gelegt, die die Chancen benachteiligter Kinder verbessern sollen. Bedürftige Kinder in Deutschland erhalten Lebensmittel, Kleidung, Möbel und Lernmaterialien. Auch in Krisen- und Katastrophengebieten leistet die Hilfsorganisation Unterstützung. Die finanziellen Hilfen gehen zur Hälfte nach Deutschland, zur anderen Hälfte ins Ausland. Der Großteil der Spenden wird über eine TV-Gala eingeworben, die jährlich im ZDF ausgestrahlt wird. Der 1987 gegründete Verein ging aus der Aktion „Ein Herz für Kinder“ der BILD-Zeitung hervor und hat sich zum Ziel gesetzt, die Not von Kindern und Jugendlichen zu lindern.
Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.
Die Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V. unterstützt mit ihren Aktivitäten Kinderhilfeprojekte weltweit. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Maßnahmen, die die Lebensperspektiven für Kinder und Jugendliche verbessern. Die Geldmittel werden verschiedenen Hilfsorganisationen für ausgewählte Projekte zur Verfügung gestellt, beispielsweise zur Unterstützung von Straßenkindern, Waisenheimen oder Kinderkrankenhäusern in Entwicklungsländern. In Deutschland konzentriert sich das Engagement der Stiftung RTL auf das Thema Kinderarmut. Seit 2009 gibt es die RTL-Kinderhäuser, in denen Kinder eine Mahlzeit und Hausaufgabenhilfe erhalten sowie durch Freizeit- und Bildungsangebote weiter gefördert werden. Diese Anlaufstellen werden durch die Stiftung RTL langfristig unterstützt. Darüber hinaus leistet der Verein Soforthilfe bei humanitären Krisen- und Katastrophenfällen. Die Stiftung RTL sammelt insbesondere im Rahmen des „Spendenmarathon“, einer 24stündigen, für den Verein kostenlosen Spendenaktion der RTL Television GmbH in der Vorweihnachtszeit. Die zweckgerichtete Mittelverwendung überprüft der Verein in Form von Projektberichten und -abrechnungen und durch Einbeziehung des Controllings der RTL Television GmbH. Zudem finden Projektvisiten durch Filmteams statt, die eigens zur Dokumentation in die Projekte entsendet werden.
Gemeinschaft Sant´Egidio e.V.
Bei der Gemeinschaft Sant´Egidio e.V. handelt es sich um den deutschen Zweig der im Jahr 1968 in Rom gegründeten Comunitá di Sant´Egidio. Nationale Organisationen bestehen weltweit in mehr als 70 Ländern. Die Gemeinschaft versteht sich als eine Laienbewegung mit rund 60.000 Mitgliedern, die sich für die Weitergabe des Evangeliums und die Solidarität mit den Armen einsetzen. Weitere Anliegen der Gemeinschaft sind der Dienst an den Armen, das Engagement für Frieden und Menschenrechte sowie die Bekämpfung von HIV/AIDS in Afrika. So fördert der deutsche Verein beispielsweise das Programms DREAM (Disease Relief through Excellent and Advanced Means), dessen Ziel es ist, AIDS sowie weitere Krankheiten wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes in Afrika zu bekämpfen. Darüber hinaus unterstützt er melderechtliche Registrierungen von Kindern und Erwachsenen vor allem in Burkina Faso und Mosambik und trägt so zur Stärkung der Menschenrechte bei. In Deutschland unterhält der Verein Mensen für Obdachlose und arme Menschen sowie „Schulen des Friedens“, in der Kinder Hilfe bei schulischen Schwierigkeiten und familiären Sorgen erhalten und Eltern in ihren Erziehungsaufgaben unterstützt werden. Auch engagiert sich die Gemeinschaft Sant’Egidio e.V. für die Integration von Flüchtlingen und Migranten und führt unter anderem Sprachkurse sowie kulturelle Aktivitäten durch.
Tierärzte ohne Grenzen e.V.
Hauptanliegen des Vereins ist es, veterinärmedizinisches Fachwissen in die Entwicklungszusammenarbeit einzubringen. Er setzt sich für eine Verbesserung der Tiergesundheit (insbesondere landwirtschaftlicher Nutztiere), für eine Erhöhung der Produktivität bei der Erzeugung von tierischen Lebensmitteln, für eine Reduzierung von Gesundheitsrisiken durch übertragbare Krankheiten zwischen Menschen und Nutztieren und für eine verbesserte landwirtschaftliche Infrastruktur (z.B. Wasserversorgung) ein. Die Projektaktivitäten dienen in erster Linie der Ernährungssicherung durch eine fachgerechte Tierhaltung. Gleichzeitig sollen sie Einkommen schaffen und die Schulbildung fördern. Die Organisation engagiert sich in der Ausbildung von Tiergesundheitshelfern, die den Aufbau einer langfristigen veterinärmedizinischen Basisversorgung in den Projektgebieten zum Ziel haben. Zu den weiteren Aktivitäten gehören die Stärkung von Frauenrechten und friedensbildende Maßnahmen. In Deutschland engagiert sich der Verein in Form von Bildungsprojekten (z.B. Vorträge an Schulen und Universitäten) zu den Themen Tierhaltung und Tiergesundheit.
LandsAid e.V. – Verein für Internationale Humanitäre Hilfe
LandsAid verfolgt das Ziel, Menschen, die durch Natur- oder Umweltkatastrophen, durch bewaffnete Konflikte oder Unterdrückung in Not geraten sind, zu helfen. Neben notfallmedizinischer Versorgung in Katastrophenfällen fördert der Verein Projekte in den Bereichen Basismedizin und Ernährung, und er beteiligt sich an Seenotrettungsmaßnamen im Mittelmeer. Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt in der Ausbildung von Einsatzkräften. Sie beinhaltet die Einsatzvor- und -nachbereitung ebenso wie die Personalfürsorge während des Einsatzes und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit zur Orientierung und den Einstieg in die humanitäre Arbeit. Die Ausbildung ist offen für alle Interessierten und nicht zwingend mit einem Einsatz für LandsAid verbunden. Jedoch bietet die Organisation interessierten Projektmitarbeitern die Möglichkeit, sich in der LandsAid-Datenbank registrieren zu lassen.
Patengemeinschaft für Kinder in Indien e.V.
Die Patengemeinschaft für Kinder in Indien e.V. unterstützt Kinder und Jugendliche in etwa 20 Kinderheimen und Ausbildungseinrichtungen in Südindien mit dem Ziel, ihnen eine Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck bestehen vor Ort zwei Vereine indischen Rechts. Im Rahmen von Familienhilfen hilft die Organisation beim Bau von Häusern, sanitären Einrichtungen sowie mit Einrichtungsgegenständen, Bekleidung oder auch der Verteilung von Kühen und Ziegen. Außerdem engagiert sich der Verein in der Gesundheitshilfe und der Krankenpflege durch den Unterhalt einer Orthopädieklinik mit Rehabilitationszentrum und orthopädischer Werkstatt. Weitere Aktivitäten umfassen den Betrieb von Frauenausbildungszentren und Kindertagesstätten, die Unterstützung von Existenzgründungen, Hilfen für Behinderte und Taubstumme sowie bauliche Maßnahmen wie Brunnenbohrungen oder Zuschüsse zu Häuserrenovierungen. Eine Zielgruppe ist dabei die gesellschaftlich benachteiligte Bevölkerungsgruppe der Adivasi.
German Doctors e.V.
German Doctors e.V. entsendet auf Zeit Ärztinnen und Ärzte (meist in deren Urlaub) zu unentgeltlichen Einsätzen in eigene Projekte. Der Verein arbeitet basismedizinisch und setzt sich für die Prävention von Erkrankungen ein. So führt er beispielsweise Impfkampagnen durch, leistet zahnärztliche Versorgung und bietet Ernährungsberatung an. Besonderes Anliegen ist die Bekämpfung von Armutserkrankungen wie Tuberkulose oder Tropenkrankheiten wie Malaria. Die Ärztinnen und Ärzte arbeiten in Ambulanz-Stationen, mobilen Krankenstationen, Krankenhäusern und allgemeinen Gesundheitsstationen. Durch die Arbeit mit Partnerorganisationen vor Ort wird die Arbeit der German Doctors e.V. in die örtlichen Basisstrukturen eingebettet. Zu den Tätigkeitsfeldern des Vereins gehören auch die pharmazeutisch-medizinische Fachberatung, die Ausbildung von Patientinnen und Patienten sowie die Fortbildung von einheimischen Mitarbeitenden. Neben den eigenen Projekten unterstützt German Doctors e.V. eine Vielzahl von Partnerprojekten finanziell oder durch die Lieferung von Medikamenten. In Griechenland sowie im Rahmen der Seenotrettung im Mittelmeerraum versorgt der Verein zudem geflüchtete Menschen medizinisch und leistet Unterstützung im Ukraine-Krieg.
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.
Die Haupttätigkeitsbereiche der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste sind der lang-, mittel- und kurzfristige Freiwilligendienst sowie die Inlandsarbeit. Beim langfristigen Freiwilligendienst engagieren sich junge Menschen für 12 Monate in einem ASF-Projekt. Sie betreuen beispielsweise Überlebende des Holocaust, arbeiten in Gedenkstätten, bei Friedens- und Antirassismusorganisationen, in Behinderten- und Alteneinrichtungen oder helfen Obdachlosen, Flüchtlingen und ethnischen Minderheiten. Auf diese Weise leisten die Freiwilligen einen konkreten Beitrag zu Frieden und Verständigung in Ländern, die in besonderem Maße unter den Gräueln des Nationalsozialismus zu leiden hatten. Die mittelfristigen Dienste dauern drei bis sechs Monate. Im Rahmen des kurzfristigen Freiwilligendienstes veranstaltet die ASF internationale Workcamps (Sommerlager), an denen Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern teilnehmen. Weitere Arbeitsinhalte sind die Instandhaltung von Gedenkstätten, Synagogen und jüdischen Friedhöfen, der Bau sozialer Einrichtungen oder die Gestaltung von Freizeiten mit behinderten Menschen.
DIE FLECKENBÜHLER e.V.
Hauptanliegen des Vereins DIE FLECKENBÜHLER e.V. ist es, für Menschen mit Suchtproblemen, die drogenfrei und selbstbestimmt leben wollen, Bedingungen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, ihr Abhängigkeitsproblem in den Griff zu bekommen. Die konkrete Hilfe wird von den beiden Tochtergesellschaften des Vereins – „Die Fleckenbühler Hof Fleckenbühl gemeinnützige und mildtätige Gesellschaft mbH“, Cölbe-Schönstadt, sowie „Die Fleckenbühler Haus Frankfurt gemeinnützige und mildtätige Gesellschaft mbH“, Frankfurt am Main – geleistet. Sie beraten hilfesuchende Menschen mit Suchtproblemen und bieten Unterbringung, Ausbildung und Arbeit in den Selbsthilfeeinrichtungen an. Die Gesellschaften betreiben verschiedene Zweckbetriebe, wie den als Demeter-Betrieb anerkannten landwirtschaftlichen Betrieb auf Hof Fleckenbühl, ein Hofcafé, Bioläden, eine Käserei, Bäckerei und Töpferei sowie ein Transport- und Umzugsunternehmen. Über das Thema Sucht, die Suchtarbeit sowie die vielfältigen Projekte berichtet der Verein in seiner Zeitung „die Fleckenbühler“.
Reporter ohne Grenzen, deutsche Sektion e.V.
Reporter ohne Grenzen ist der deutsche Zweig der 1985 in Frankreich gegründeten Organisation Reporters Sans Frontières. Das Netzwerk setzt sich weltweit für Meinungs- und Pressefreiheit ein. Etwa 130 Korrespondent:innen recherchieren und dokumentieren Verstöße gegen die Informationsfreiheit und unterstützen verfolgte Journalisten und „Blogger“ vor allem in Krisengebieten. Reporter ohne Grenzen dokumentiert diese Vorfälle, macht sie öffentlich und leistet damit nachhaltige Aufklärungsarbeit. Die Organisation setzt sich für bedrohte Journalist:innen ein, vermittelt juristischen Beistand, unterstützt die Familien verfolgter Journalist:innen und hilft Medienschaffenden im Exil. Der Verein engagiert sich auch für mehr Sicherheit und besseren Schutz von Medienschaffenden und wendet sich in diesem Zusammenhang gegen den Einsatz von Überwachungstechnik und gegen restriktive Mediengesetze.
Mentor
Lesen als die Fähigkeit, Texte und Bilder erlesen zu können und zu verstehen, ist die Grundlage allen Lernens. Es öffnet Kindern und Jugendlichen das Tor zur Welt. Sie lernen neue Sichtweisen kennen und bekommen Denkanstöße und entdecken fremde Welten. Sie entwickeln ihre Fantasie, Empathie und ihre Sprache. Wer lesen kann und die Bedeutung von gedruckten wie digitalen Texten erfasst, kann einen Schulabschluss machen, sich eine eigene Meinung bilden und sein Leben selbst in die Hand nehmen.
Das motiviert unter dem Dach des Bundesverbandes mehr als 15.000 ehrenamtliche Lesementoren, in Schulen zu gehen und insgesamt 19.000 Schüler zu fördern. Können sich die Lesetandems nicht in den Schulräumen treffen, bieten wir zum Teil Online-Lesestunden an. Mit ihrer Lese- und Persönlichkeitsförderung unterstützen die Lesementoren Kinder und Jugendliche bei einem besseren Start ins Leben.
AKO – Aktionskreis Ostafrika e.V.
Der AKO - Aktionskreis Ostafrika e.V. fördert in Tansania Entwicklungsprojekte vor allem in den Bereichen Gesundheitswesen, Grundversorgung sowie Bildung und Ausbildung. Dazu kooperiert der deutsche Verein vor Ort insbesondere der AKO Tanzania Community Support NGO. Ein Schwerpunkt der Unterstützungen ist das Kibosho Krankenhaus, ein am Kilimandscharo gelegenes und von der Diözese Moshi getragenes Hospital. Der Fokus der Arbeit liegt zugleich auf der Qualifizierung sowie der Aus- und Weiterbildung der Einheimischen. Die Förderungen im Bildungsbereich erstrecken sich insbesondere auf Schulen, Kindergärten und Ausbildungsstätten. Hinzu kommen weitere Projekte, zum Beispiel der Bau von Wasserleitungen und von Brunnen.
Kinderhilfe PASSO FUNDO e.V.
Die Kinderhilfe PASSO FUNDO e.V. fördert in Brasilien Kinder- und Jugendzentren in Passo Fundo, die von der örtlichen Diözesan-Caritas getragen und betreut werden. Die Förderung erfolgt vorrangig in Form von persönlichen Patenschaften. Die Kinder und Jugendlichen werden in mehreren Kindergärten und Jugendzentren betreut sowie in einem Berufsbildungszentrum in verschiedenen Kursen beruflich gefördert. Sie verbringen in den Einrichtungen einen Teil des Tages, leben aber noch bei ihren Eltern. Die Gelder werden insbesondere für die Kosten der Kinder- und Jugendzentren (einschließlich Personal), medizinische und psychologische Versorgung, Verpflegung der Kinder, Kleidung und Schulmaterial verwendet.
Aktion Friedensdorf e.V.
Im Rahmen der Einzelfallhilfe werden Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten in Deutschland medizinisch behandelt, die in ihren Heimatländern nicht ausreichend medizinisch versorgt werden können. Die Behandlung in den Krankenhäusern erfolgt in der Regel kostenlos. Bis zur Rückführung in ihre Heimatländer werden die behandelten Kinder gemeinsam im Friedensdorf untergebracht. Die Aktion Friedensdorf betreibt Friedensdörfer, Basisgesundheitsstationen und andere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung unter anderem in Afghanistan, Kambodscha, Rumänien, Sri Lanka, Tadschikistan und Vietnam. Diese Einrichtungen arbeiten selbstständig im Bereich der medizinischen Versorgung und Rehabilitation. In Vietnam beispielsweise hat der Verein elf Friedensdörfer und zahlreiche Basisgesundheitsstationen zumeist in ländlichen Gebieten errichtet, welche nun in eigener Regie geführt werden. Finanziert werden die Friedensdörfer teilweise vom deutschen Verein und teilweise von den ausländischen Mitgliedervereinen, die rechtlich selbstständig und unabhängig von der Zentrale in Oberhausen sind. Die friedenspädagogische Arbeit in Form von Seminaren wird durch das zum Verein gehörige Friedensdorf Bildungswerk geleistet.
Rotary Club Overath-Rösrath/Bergisches Land
Hinter dem Namen „Rotary Club Overath-Rösrath/Bergisches Land“ steht weit mehr als nur ein lokales Netzwerk engagierter Menschen. Wir sind eine Wertegemeinschaft, die fest in der Region verwurzelt ist und das rotarische Ideal des „selbstlosen Dienens“ aktiv lebt. Unser Ziel ist es, dort anzupacken, wo Hilfe den größten Unterschied macht – sei es durch die Förderung von Bildung, den Schutz der Umwelt oder die Unterstützung von Menschen in Notlagen.
In unserer Heimatregion schlägt unser Herz besonders für die nächste Generation und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. So unterstützen wir Projekte wie die Naturschule Aggerbogen zur Umweltbildung, fördern mit der Rotary-Initiative „Lesen lernen – Leben lernen“ die Sprachkompetenz von Grundschülern und finanzieren wichtige Räume für die lokale Trauerbegleitung. Doch unser Blick reicht weit über die Grenzen des Bergischen Landes hinaus: Mit internationaler Hilfe, etwa für sauberes Trinkwasser im Senegal oder Hilfslieferungen in die Ukraine, setzen wir Zeichen der globalen Solidarität. Durch Benefiz-Aktionen wie unsere jährlichen Charity-Golfturniere verwandeln wir Gemeinschaftssinn in konkrete Taten. Wir sind lokal aktiv und global vernetzt – immer mit dem Ziel, unsere Welt ein Stück lebenswerter zu gestalten.
Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
Misereor fördert weltweit Projekte in allen Bereichen der Entwicklungsarbeit. Schwerpunktmäßig werden Projekte der Landwirtschaft, der ländlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, des Gesundheitswesens, der Bildung und Information sowie im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung unterstützt. Der Verein ist darüber hinaus bestrebt, die Partnerorganisationen vor Ort zu stärken, um die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten und Abhängigkeiten zu verringern. Zudem leistet die Organisation in Kriegsfällen und bei Naturkatastrophen Not- und Wiederaufbauhilfe. Die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland ist geprägt von der jährlich stattfindenden Fastenaktion. Misereor engagiert sich daneben in den Fair-Handels-Organisationen GEPA und TransFair. Das Hilfswerk gehört dem „Bündnis Entwicklung Hilft - Gemeinsam für Menschen in Not e.V.“ an und ist als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ anerkannt.
Welthaus Bielefeld e.V.
Welthaus Bielefeld e.V. ist in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen tätig. Im Rahmen entwicklungsbezogener Bildungs- und Informationsarbeit gilt das Engagement des Vereins der Zusammenarbeit mit Lehrenden aller Schulformen und Altersstufen, Jugend-, Frauen- und Aktionsgruppen sowie Kirchengemeinden und Trägern der Erwachsenenbildung, die der Verein unter anderem mit Materialien, Beratungen, Seminaren und Fortbildungen unterstützt. Des Weiteren hat er sich zur Aufgabe gemacht, Workshops, Festivals, Lesungen, Tanz- und Theatervorstellungen zu veranstalten oder zu vermitteln, die im Zusammenhang mit den Zielsetzungen der Völkerverständigung und des Kulturaustausches mit Entwicklungsländern stehen. Im Rahmen seiner Öffentlichkeits- bzw. Lobbyarbeit beteiligt sich das Welthaus Bielefeld e.V. an Kampagnen, Aktionen und der öffentlichen Diskussion. Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt der Verein zahlreiche Hilfsprojekte im Ausland (überwiegend in Lateinamerika und Afrika). Deren Hauptaugenmerk ist auf Selbsthilfe und demokratische Basis gerichtet, sie umfassen jedoch darüber hinaus nahezu sämtliche Felder der Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein fördert außerdem Partnerschaften auf kommunaler und schulischer Ebene und will durch seinen Weltladen die „fairen“ Handelsbeziehungen vorantreiben. Welthaus Bielefeld e.V. ist seit 2007 als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ des BMZ anerkannt.
Förderkreis Brasilien Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Der FKB ist in Brasilien tätig und unterstützt dort insbesondere die Berufsausbildung junger Menschen, den Erhalt von kirchlichen und sozialen Gemeinschaftszentren, bedürftige Kinder und Erwachsene mit dem Kauf von Lebensmitteln, Schulmaterial, Medikamenten und Kleidung sowie Maßnahmen zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen aus Elendsvierteln. Darüber hinaus leistet der Verein Lebenshilfe für Seniorinnen und Senioren und fördert Angebote wie beispielsweise Tanz-, Gesangs- und Handarbeitskurse, die eine Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen zum Ziel haben. Die meisten Projekte werden in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Kolpingwerk und anderen sozialen und kirchlichen Gruppen gefördert.
Bischöfliche Aktion Adveniat e.V.
Adveniat unterstützt Projekte und Initiativen der Kirche in Lateinamerika insbesondere mit dem Ziel der Armutsbekämpfung. Projektanträge kann jede katholische Gemeinschaft, Einrichtung, Pfarrei, Diözese, Bischofskonferenz oder kontinentale kirchliche Organisation in Lateinamerika und der Karibik stellen. Dabei müssen die Anträge unter anderem basis- und armutsorientiert sein. Konkret fördert Adveniat insbesondere die Aus- und Weiterbildung kirchlicher Fachkräfte, Unterhaltsbeihilfen für Ordensleute und pastorale Mitarbeitende sowie die Errichtung einer Basisinfrastruktur (Gemeindezentren, Bildungshäuser, Kapellen, Transportmittel). Zudem stellt Adveniat pastorale Hilfsmittel zur Verfügung und leistet bei Bedarf Notfallhilfe.