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Stiftung Sabab Lou
Die Stiftung Sabab Lou fördert in Gambia ein landwirtschaftliches Ausbildungsprojekt für junge Gambierinnen und Gambier. Die duale Ausbildung mit Fokus auf Gemüsebau, Geflügel- und Viehhaltung, Weiterverarbeitung landwirtschaftlicher Produkte und Betriebswirtschaft ist integriert in einen landwirtschaftlichen Produktionsbetrieb. Kontinuierlich laufen zwei um ein Jahr versetzte zweijährige Ausbildungsgänge mit jeweils bis zu 40 Auszubildenden. Die Jugendlichen sind im Camp untergebracht, wo sie leben, lernen und arbeiten. Aufgrund der Außenwirkung der gambischen Ausbildungsstätte, die als Kompetenzzentrum wahrgenommen wird, berät die Stiftung Sabab Lou Organisationen bei der Planung und Implementierung des gambischen Ausbildungskonzepts in anderen Projekten (Agrar-Consulting). Dabei bezieht sie die gambische Partnerorganisation aktiv in den Wissenstransfer mit ein.
Afghanischer Frauenverein e.V.
Der Afghanische Frauenverein e.V. unterstützt verschiedene Projekte in ländlichen Regionen Afghanistans. So finanziert er Schulen für Mädchen und Jungen, Ausbildungscenter für Frauen zu Schneiderinnen und Stickerinnen, Mutter-Kind-Gesundheitscenter sowie den Bau von Trinkwasserbrunnen. Das besondere Augenmerk liegt darauf, die Situation für Frauen und Kinder in Afghanistan zu verbessern. Darüber hinaus leistet der Afghanische Frauenverein e.V. Hilfe für einzelne Familien und organisiert bei akutem Bedarf – zum Beispiel nach Kälte- oder Dürrekatastrophen – vor Ort Nothilfeaktionen zur Verteilung von Hilfsgütern. In Deutschland organisiert der Verein Informations- und Kulturveranstaltungen zu Afghanistan.
Terre des Hommes Deutschland e.V.
Zentrales Anliegen von Terre des Hommes Deutschland e.V. ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor ausbeuterischer Kinderarbeit und Missbrauch sowie die Sicherstellung ihrer Erziehung und Ausbildung. Der Verein setzt sich zudem für das Recht von Kindern auf eine gesunde und nachhaltige Umwelt ein. Die Verbesserung der realen Lebensverhältnisse benachteiligter Kinder und ihrer Familien sowie die Sicherung ihrer Zukunftschancen stehen dabei im Mittelpunkt. Darüber hinaus leistet der Verein in Kriegs- und Katastrophengebieten Krisenprävention, Überlebenshilfe und Wiederaufbau. Umgesetzt werden die Projekte von lokalen Partnerorganisationen. Auf nationaler und internationaler Ebene klärt Terre des Hommes über die Hintergründe von Not und Ungerechtigkeit auf und tritt für eine weltweit friedliche, sozial nachhaltige und umweltverträgliche Entwicklung ein.
Tabitha Global Care Germany e.V.
Im Mittelpunkt der Arbeit von Tabitha Global Care Germany e.V. steht die Unterstützung von Kindern, Familien und ihrem Umfeld im Kampf gegen Armut. Dazu betreibt der Verein Projekte in verschiedenen Bereichen wie Bildung, Trinkwasserversorgung, Gesundheit und Hygiene sowie Landwirtschaft und Nutztierhaltung. Die räumlichen Schwerpunkte liegen dabei in Uganda und Sambia. In beiden Ländern hat die Organisation Schulen errichtet, in denen mehrere Hundert Kinder unterrichtet werden können. Im Tabitha Village in Kawolokota, Uganda hat der Verein zudem für sehr bedürftige Familien kleine Häuser errichtet. In einem Community Center finden Seminare, Hygieneschulungen, Mikrofinanz-Trainings, Lebensberatungen und Gottesdienste statt. Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt im Bau von Trinkwasserbrunnen. Ein Teil der Projektarbeit wird durch Patenschaften ermöglicht.
Banglakids-Zukunft für Bangladesch e.V.
Banglakids - Zukunft für Bangladesch e.V. fördert die schulische Bildung benachteiligter Kinder aus Mirpur, einem Stadtteil der Hauptstadt Dhaka, der eine sehr hohe Dichte an Armenvierteln aufweist. Bei der Durchführung der Projekte arbeitet der Verein mit der ortsansässigen Partnerorganisation Unnayan O Shikkha Proshar Trust (USPT) zusammen. Banglakids ermöglicht Unterricht für Vor- und Grundschulkinder und bezahlt Schulmaterial, Schuluniformen, Lehrkräfte sowie die Ausstattung von Klassenräumen. Darüber hinaus finanziert der Verein Stipendien für weiterführende Schulen für Jugendliche aus armen Familien. Ziel der Fördermaßnahmen ist es, Armut zu überwinden und den Mädchen und Jungen neue Lebensperspektiven und einen selbstbestimmten Lebensweg zu ermöglichen. Banglakids setzt sich zudem für die medizinische Versorgung der Kinder ein und unterstützt mit monatlichen Elterntreffen Schulungen zum Thema Hygiene, leistet Erste Hilfe und übernimmt bei schweren Erkrankungen der Kinder die Arztgebühren.
Don Bosco Mission Bonn
Don Bosco Mission Bonn ist eine Einrichtung der Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos und vertritt die internationalen Anliegen des Ordens in Deutschland. Sie fördert Projekte der Salesianer Don Boscos und unterstützt vor allem Kinder und Jugendliche in Afrika, Asien und Lateinamerika durch Schulunterricht, Berufsbildung und Jugendarbeit. Die Salesianer arbeiten in Schulen, Ausbildungsstätten, Pfarreien und Straßenkinderzentren mit den Kindern und Jugendli-chen zusammen. Darüber hinaus fördert Don Bosco Mission Bonn Projekte unter anderem der Entwicklungszusammenarbeit und der Gesundheitshilfe.
Fidesco e.V.
Fidesco e.V. ist der deutsche Zweig der Missions- und Entwicklungshilfeorganisation Fidesco International, die 1981 von der katholischen Gemeinschaft Emmanuel gegründet wurde. Sie leistet in erster Linie Entwicklungshilfe in den Bereichen Sozialarbeit, Bildungs- und Gesundheitswesen, Verwaltung, Handwerk sowie landwirtschaftliche Entwicklung. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Missionsarbeit und der hiermit verbundene Nord-Süd-Austausch von gut ausgebildeten Volontären. Die Fachkräfte werden vor ihrer Entsendung in die ein- bis zweijährige Missionsarbeit von der Organisation auf ihre Einsätze vorbereitet. Sie arbeiten eng mit den lokalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Projekten zusammen und fördern so die Anstrengungen der Betroffenen, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern. Neben der Anwerbung, Betreuung und finanziellen Unterstützung von Volontären in Deutschland liegt der Schwerpunkt der Vereinsarbeit insbesondere in der Förderung eines Straßenkinderzentrums in Ruanda, einem Gesundheitszentrum in Guinea sowie der Unterstützung einer Berufsschule in Haiti. In Deutschland betreibt die Organisation Bildungs- und Informationsarbeit beispielsweise durch Veranstaltungen sowie Workshops für Kinder und Jugendliche.
Studiosus Foundation e.V.
Die Studiosus Foundation e.V. setzt das Engagement der Studiosus Reisen München GmbH fort, die im Rahmen ihrer Unternehmenstätigkeit seit 1993 gemeinnützige Projekte unterstützt hat. Der Verein fördert weltweit Projekte zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in Entwicklungsländern, zum Schutz der Natur und zum Erhalt des kulturellen Erbes. Voraussetzung für die Projektunterstützungen ist unter anderem, dass die Projekte im Rahmen von Studiosus-Reisen besucht werden können, so dass über die Mittelverwendungsnachweise hinaus auch Überprüfungen vor Ort möglich sind. Inhaltlich legt die Organisation ein besonderes Augenmerk auf die Schul- und Bildungsförderung. Sie engagiert sich in besonderen Fällen auch für Opfer von Katastrophen und bietet die Möglichkeit von Spenden zur CO2-Kompensation.
humedica e.V.
Die Schwerpunkte der Tätigkeit von humedica sind die Hilfe in Katastrophengebieten, die Versorgung von Flüchtlingen sowie Hilfsgüterlieferungen für Missionsstationen, Krankenhäuser und mobile Kliniken in den Projektländern. Zu den Aufgabengebieten des Vereins gehört dabei auch die Entsendung von ehrenamtlichen Ärzteteams. Die Einsätze erfolgen zumeist in Zusammenarbeit mit ausländischen Hilfsorganisationen. Des Weiteren organisiert die Organisation einmal jährlich in der Weihnachtszeit eine Paket-Aktion („Geschenk mit Herz“) zugunsten bedürftiger Kinder in verschiedenen Ländern. Langfristig ausgelegte Projekte betreibt der Verein darüber hinaus in Form von Kindertagesstätten, -heimen oder -dörfern. In Kaufbeuren unterhält humedica außerdem einen Kindergarten.
Childaid Network
Die Stiftung Childaid Network, gegründet im Jahr 2007, engagiert sich für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen, die ohne gezielte Unterstützung keinen Zugang zu Bildung oder beruflicher Qualifizierung hätten. Ziel der Stiftung ist es, diesen jungen Menschen neue Lebensperspektiven zu eröffnen, damit sie ihr Leben selbstbestimmt, würdevoll und zukunftsorientiert gestalten können. Childaid Network verfolgt einen ganzheitlichen Förderansatz, der auf nachhaltige Wirkung und strukturelle Verbesserungen abzielt. Die zentralen Maßnahmen umfassen: Schulprojekte: Aufbau und Förderung von Schulen sowie Bildungsprogrammen in abgelegenen und benachteiligten Regionen; Kinderrechte stärken: Einsatz für den Schutz und die Durchsetzung grundlegender Rechte von Kindern und Jugendlichen; Berufliche Bildung: Qualifizierungsangebote und praxisnahe Trainings, die den Einstieg in ein eigenständiges Berufsleben ermöglichen sowie Gesundheitsförderung: Projekte zur Verbesserung von Ernährung und Hygiene. Childaid Network erreicht gegenwärtig über 200.000 junge Menschen in vier Ländern. Die geografischen Schwerpunkte der Projektarbeit liegen in den ländlichen Regionen Nordostindiens (insbesondere Assam) sowie in Bangladesch, Myanmar und Nepal. Dort arbeitet die Stiftung eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen.
Förderkreis Kooperation mit Indigenen in Amazonien e.V.
Der Verein unterstützt die in den Urwäldern Perus lebenden indigenen Völker mit Hilfen im medizinischen, ärztlich-sozialen, landwirtschaftlichen sowie handwerklichen Bereich und fördert ihre Bemühungen um die Erhaltung ihrer Kultur. Ziel des Vereins ist es, mit seinen Projekten dazu beizutragen, den Integrationsprozess der indigenen Völker in ihren Ländern so zu gestalten, dass sie ihre Kultur und Existenz bewahren können.
Brot gegen Not. Die Heiner Kamps Stiftung
Brot gegen Not errichtet in bedürftigen Regionen der Welt Ausbildungsbackstuben, in denen Jugendliche und junge Erwachsene von erfahrenen, ehrenamtlich tätigen Bäckermeister:innen aus Deutschland in das Backhandwerk eingewiesen werden. Die Auszubildenden lernen landestypische und deutsche Backwaren herzustellen. Bereits während der Ausbildung erhalten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein regelmäßiges Einkommen, womit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Die in den Ausbildungsbackstuben erwirtschafteten Erträge sollen dazu beitragen, den Unterhalt der Bäckereien dauerhaft zu sichern. Die Stiftung leistet durch diese Ausbildungsmaßnahmen nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe.
TOGO – Neuer Horizont e.V.
TOGO - Neuer Horizont e.V. engagiert sich in dem westafrikanischen Land in verschiedener Hinsicht. So fördert die Organisation den Bau und die Einrichtung von Schulen, Kindergärten und Mutter-Kind-Kliniken, zum Teil mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Im Rahmen seines Patenschaftsprogramms ermöglicht der Verein benachteiligten Kindern den Schulbesuch. Mit den Patenschaftsgeldern werden etwa Schulmaterialien, Essen und Arztbesuche bezahlt. Weitere Aktivitäten sind insbesondere der Bau von Brunnen, Patientenfonds, die Vergabe von Mikrokrediten als Starthilfe, Hilfsgütertransporte nach Togo sowie die Vermittlung von Freiwilligendiensten.
Lichtbrücke e.V.
Ziel des Vereins ist es, dazu beizutragen, den „Nord-Süd-Konflikt“, den Gegensatz zwischen Arm und Reich, zu überwinden. Die Organisation finanziert unter anderem den Bau und Unterhalt von Augenhospitälern sowie Mutter-Kind-Krankenhäusern in Bangladesch, führt zur Vorbeugung Sehtests in Schulen ein und bildet Gesundheitshelferinnen und -helfer aus. Darüber hinaus setzt sich die Lichtbrücke durch die Förderung des Einsatzes von Wasserfiltern für die Versorgung mit arsenfreiem Trinkwasser ein, stärkt die wirtschaftliche Entwicklung durch Unterstützung nachhaltiger landwirtschaftlicher Kooperativen und fördert die Klimaresilienz der lokalen Bevölkerung durch die Implementierung umweltfreundlicher Anbaumethoden. Im Rahmen der Bildungsarbeit unterstützt der Verein den Bau und die Einrichtung von Schulen, die Grundbildung für Kinder aus ärmsten Familien, die berufliche Ausbildung in Handwerk und landwirtschaftlichen Methoden sowie die Ausbildung von Lehrerinnen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Krankenschwestern. Mit seinen Kreditprogrammen bezweckt Lichtbrücke e.V., vor allem mittellosen Frauen den Schritt in ihre eigene Unabhängigkeit zu ermöglichen. Im Rahmen der Bildungsarbeit in Deutschland bietet die Organisation zum Beispiel Gesprächskreise und Workshops zu entwicklungspolitischen Themen, Tages- und Wochenendseminare sowie Informationsveranstaltungen für Schulklassen an.
LIFT – Zukunft für indische Mädchen e.V.
LIFT – Zukunft für indische Mädchen e.V. fördert die Bildung und Ausbildung benachteiligter Mädchen und junger Frauen in Indien. Ziel der Fördermaßnahmen ist es, Armut und Diskriminierung zu überwinden und den Mädchen neue Lebensperspektiven und einen selbstbestimmten Lebensweg zu ermöglichen. Die Projekte werden von der „Society of the Helpers of Mary“ durchgeführt, einem Orden, dem heute etwa 350 indische Schwestern angehören und der Kinderheime, Schulen, Berufsausbildungsprogramme und weitere soziale Einrichtungen betreibt. LIFT fördert insgesamt fünf Mädchenheime, in denen Kinder aus armen und benachteiligten Familien ein Zuhause finden und bis zum Schulabschluss betreut werden. Zum Teil können besonders begabte Mädchen in Obhut der Marys nach der 10. Klasse ein Junior College bis zum Abitur besuchen und danach ein College-Studium beginnen. Auch finanziert der Hamburger Verein die Ausbildung zu Hilfskrankenschwestern („Paramedical Skill Training“). Zu den Fördermaßnahmen von LIFT gehört auch das „Livelihood-Projekt“ der Helpers of Mary, das durch finanzielle Förderung, Ausbildung, Mentoring und praxisorientierten Erfahrungsaustausch Frauen in wirtschaftlicher Not den Aufbau eines Kleinunternehmens ermöglicht.
Karuna Deutschland e.V.
Karuna Deutschland e.V. unterstützt verschiedene Projekte in Indien, Nepal und Bangladesch. Dazu arbeitet der Verein unter anderem mit der britischen Schwesterorganisation Karuna Trust und ortsansässigen Partnerorganisationen zusammen. Gemäß dem Ideal der Hilfe zur Selbsthilfe finanziert der Verein insbesondere Bildung für Mädchen und Jungen, ein Wohnheim für benachteiligte Mädchen und junge Frauen sowie den Bau und Unterhalt von Geburtshilfestationen. Ziel der Fördermaßnahmen ist es, Armut und Diskriminierung zu überwinden und insbesondere Mädchen, Frauen und Angehörigen der ausgegrenzten Kasten (Dalits und Adivasi) neue Lebensperspektiven und einen selbstbestimmten Lebensweg zu ermöglichen. Der Verein fördert zudem die Einrichtung von Selbsthilfegruppen, die sich für die Stärkung von Frauen und die Wahrung der Menschenrechte einsetzen. Hierzu gehören beispielsweise das „Maitri-Netzwerk“ und das Projekt „Stimme der Frauen“, die unter anderem Frauen aus marginalisierten Gruppen nach Gewalterfahrungen in die Lage versetzen, juristische Schritte einzuleiten. Um den Folgen des Klimawandels in Indien und Bangladesch zu begegnen und die Klimaresilienz zu fördern setzt sich der Verein zudem für eine Stärkung der Selbstorganisation der lokalen Bevölkerung, die Implementierung ökologischer Landwirtschaft und Schulungen von Frauengruppen zu den Ursachen von Naturkatastrophen und ihrer Bewältigung ein. Im Inland betreibt Karuna Deutschland e.V. Bildungs- und Informationsarbeit am Beispiel Indien und Nepal durch Veranstaltungen, Vorträge und Workshops.
Das Hunger Projekt e.V.
Das Hunger Projekt ist ein globales Netzwerk in 22 Ländern, das sich seit 1977 für die nachhaltige Überwindung des chronischen Hungers einsetzt, und von der Zentrale in New York koordiniert wird. Ziel des Netzwerks ist es, Menschen zur Zusammenarbeit zu befähigen und aus eigener Kraft ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Gleichzeitig bindet das Hunger Projekt einheimische Fach- und Führungskräfte aller Sektoren der Gesellschaft ein, um so ein unterstützendes gesellschaftspolitisches Umfeld für die lokalen Maßnahmen, Projekte und Kampagnen zu schaffen (Community-Led Development). Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt im Empowerment der Frauen. Sie werden ausgebildet und dazu befähigt, in den lokalen demokratischen Gremien mitzuwirken, um so ihre zentrale Bedeutung im Entwicklungsprozess hervorzuheben und mitzugestalten. Mit Einkommen schaffenden Maßnahmen, Kleinkrediten, Alphabetisierungskursen, Gesundheitsvorsorge und weiteren Programmen werden sie systematisch gestärkt. Neben dem Einsatz für die Gleichstellung von Frau und Mann legt das Hunger Projekt den Fokus auf die Förderung demokratischer Strukturen und politischer Mitsprache. Der deutsche Zweig des Hunger Projekts leistet darüber hinaus Bildungs- und Kampagnenarbeit (Globales Lernen).
OXFAM DEUTSCHLAND e.V.
Oxfam Deutschland leistet im Rahmen des internationalen Verbundes in vielen Ländern Nothilfe und fördert Entwicklungsprojekte. Die Projekte werden über Länderbüros und Partnerorganisationen vor Ort umgesetzt. Zudem betreibt Oxfam Deutschland entwicklungspolitische Lobby-, Kampagnen- und Bildungsarbeit und tritt zum Beispiel für gerechtere internationale Handelsbedingungen und ein Verbot von Landminen ein. Zur Unterstützung seiner Arbeit hat die Organisation als alleinige Gesellschafterin die Oxfam Deutschland Shops gGmbH gegründet. Ziel und Zweck der Tochtergesellschaft ist es, durch den Verkauf von gebrauchten Sachen Mittel für die Bekämpfung von Armut, sozialer Ungerechtigkeit und Leiden in der Welt zu beschaffen. Dazu betreibt die gemeinnützige GmbH in Deutschland verschiedene Shops, in denen sich über 3.000 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen engagieren. Die Gewinne der Gesellschaft werden zur Ausweitung der Ladenkette und zur Ausschüttung an Oxfam Deutschland verwendet.
Herzen für eine neue Welt e.V.
Herzen für eine neue Welt e.V. setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Landbevölkerung in den Anden Perus ein. Im Mittelpunkt stehen dabei sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Der vom Verein gegründete peruanische Trägerverein Corazones para Perú setzt die Vorhaben vor Ort um. Zu den wesentlichen Programmbereichen gehören Kindererziehung, Schul-und Berufsbildung, Gesundheit, Ernährung, Geschlechtergleichstellung sowie Umweltschutz und Agrarbildung. Das Kinderdorf Munaychay bildet das Zentrum der Aktivitäten. In ihm leben rund 70 Kinder und Jugendliche und erhalten neben Erziehung und Bildung eine ausgewogene Ernährung und medizinische Versorgung. Zum Dorf gehören eine Zahnarztpraxis und ein Kreativzentrum zur Förderung der traditionellen Kultur. Der Verein unterstützt zudem Kindergärten und Schulen finanziell und mit Sachmitteln sowie benachteiligte Familien und ihre Kinder beim Besuch von weiterführenden Schulen. Außerdem leistet er Soforthilfen und Lebensmittellieferungen in den Projektregionen. Der Verein ist anerkannter Träger des Freiwilligenprogramms weltwärts und bietet entwicklungspolitische Freiwilligeneinsätze in seinen Programmen an.
Aktionen – Stiftung für Menschen in Not
Aktionen –Stiftung für Menschen in Not unterstützt bedürftige Menschen im In- und Ausland und leistet Einzelfallhilfen in Deutschland in besonderen Notlagen. Zudem fördert sie Therapiemaßnahmen und leistet finanzielle Unterstützung für Menschen mit Behinderungen. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung Projekte von Kooperationspartnern in Rumänien, darunter Bau- und Renovierungsarbeiten von Unterkünften für Kinder sowie für behinderte Menschen. Auch beteiligt sich die Stiftung an Hilfsgütertransporten und unterstützt in Griechenland verschiedene soziale Einrichtungen (z.B. Armenküchen, Sozialzentren) sowie einkommensschwache Familien. Auch an Einrichtungen für Kinder und Jugendliche in Bosnien werden regelmäßig Sach- und Geldleistungen übergeben.
Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V.
Der Aktionskreis Pater Beda für Entwicklungsarbeit e.V. unterstützt auf der Basis der Hilfe zur Selbsthilfe soziale, pastorale und humanitäre Projekte in Brasilien, überwiegend im Nordosten des Landes. Er engagiert sich insbesondere in den Bereichen Förderung von Kindern, Jugendlichen und Landarbeitern, Pastoral- und Sozialarbeit der Franziskaner, Frauenförderung, Gesundheitswesen, Aus- und Fortbildung von Fachkräften sowie Erwachsenenbildung. Der Verein bietet jungen Menschen im Rahmen eines Freiwilligenprogramms die Möglichkeit, für einige Monate in einem der geförderten Projekte mitzuarbeiten. In Haiti fördert er ein Bildungszentrum mit Waisenhaus und Internat für Kinder und Jugendliche. In Deutschland betreibt der Aktionskreis Pater Beda zudem entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, etwa durch Vorträge in Schulen, Eine-Welt-Gruppen oder Pfarrgemeinden sowie durch Ausstellungen.
Auxilium Gesellschaft für Entwicklungshilfe e.V.
Auxilium fördert in erster Linie die Entwicklungszusammenarbeit im Bereich der Aus- und Berufsbildung; räumlich liegt der Schwerpunkt dabei in verschiedenen Ländern Afrikas. Seit 1970 unterstützt der Verein die Aktion „Hilf mir zur Schule“ und ermöglicht Waisen, Straßenkindern und anderen sozial benachteiligten Kindern durch Stipendien eine Schulausbildung. Im Bereich der beruflichen Bildung vergibt der Verein Lehrer-, Krankenschwester- und Handwerkerstipendien. Häufig erfolgt diese Ausbildung in einem (katholisch-)kirchlichen Rahmen. Zu den Aktivitäten des Vereins gehören nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe auch der Bau von Brunnen sowie die Neuanpflanzung von Bäumen in großem Umfang. Ein weiterer satzungsgemäßer Arbeitsschwerpunkt von Auxilium ist die Missionsarbeit. In diesem Zusammenhang werden mit Hilfe von Theologiestipendien insbesondere der Priesternachwuchs und die Ausbildung von Ordensschwestern in Ostafrika und Indien gefördert. Über sogenannte Mess-Stipendien sowie pastorale Hilfen finanziert der Verein Unterstützungsleistungen für Priester in ihren Diözesen. Darüber hinaus fördert die Organisation die Ausbildung von Katechisten, Schwestern und Gemeindehelferinnen.
Diakonie Katastrophenhilfe
Die Diakonie Katastrophenhilfe ist das humanitäre Hilfswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland. Sie gehört gemeinsam mit der Schwesterorganisation Brot für die Welt zum Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. Während das Aufgabenfeld von Brot für die Welt die nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit ist, engagiert sich die Diakonie Katastrophenhilfe vor allem in den Bereichen Soforthilfe, Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge. Die Organisation unterstützt weltweit Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen oder politischen Krisen geworden sind und diese Not nicht aus eigener Kraft bewältigen können, etwa bei Erdbeben, Überschwemmungen, Dürren, Krieg und Vertreibung. Auch in Deutschland leistet das Hilfswerk Katastrophenvorsorge und gegebenenfalls Nothilfe. Die Diakonie Katastrophenhilfe arbeitet in den Krisengebieten in der Regel mit einheimischen Partnerorganisationen zusammen. Neben der Katastrophenhilfe leistet die Organisation zudem Aufklärungs- und Lobbyarbeit im Bereich der Humanitären Hilfe.
ForAfrika Deutschland e.V.
ForAfrika Deutschland e.V. ist eine christlich-humanitäre Hilfs- und Entwicklungsorganisation, die das Ziel verfolgt, Afrika auf seinem Weg zu einem wirtschaftlich gesunden und eigenständigen Kontinent zu unterstützen. ForAfrika Deutschland ist Partner der internationalen Organisation ForAfrika to Thrive (ForAfrika Group). Die internationale Organisation wurde 1984 von Afrikanern gegründet und hat ihren Sitz in Mauritius, die Hauptverwaltung befindet sich in Südafrika. ForAfrika Deutschland engagiert sich über die internationale Organisation in mehreren afrikanischen Ländern und fördert vor allem Ernährungsprogramme, Wasser- und WASH-Projekte, mobile Gesundheitsposten und Nothilfeprojekte. Die vom deutschen Verein unterstützten Projekte beziehen sich meist auf Situationen, in denen Menschen in schwerer, lebensbedrohlicher Not sind. Die Organisation handelt nach eigener Auskunft ausschließlich auf Eigeninitiative von und mit Einheimischen.
Deutscher Caritasverband e.V.
Der Deutsche Caritasverband ist die Bundeszentrale der Caritas in Deutschland. Sie ist national, europäisch und international tätig. Im nationalen und europäischen Rahmen setzt sich der Deutsche Caritasverband für eine sozial gerechte Gesetzgebung ein. Ziel seiner Kampagnenarbeit ist es, das Bewusstsein für Menschen in Not zu fördern und einen Beitrag zur Solidarität zwischen Arm und Reich in Deutschland und Europa zu leisten. Der Deutsche Caritasverband unterstützt die ca. 6.000 Träger caritativer Einrichtungen in Deutschland durch Vernetzung sowie fachliche und strategische Weiterentwicklung und vertritt sie auf der Bundes- und Europaebene. Darüber hinaus leistet Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, weltweit Katastrophenhilfe und fördert soziale Projekte für Kinder, alte und kranke sowie behinderte Menschen.
Rhein-Donau-Stiftung e.V.
Die Tätigkeitsschwerpunkte der Rhein-Donau-Stiftung e.V. liegen in der Schulförderung von Kindern, der technischen, medizinischen und landwirtschaftlichen Berufsausbildung – insbesondere von Frauen – und der Förderung von Kleinunternehmertum als Weg aus der Armut. Hinzu kommen Projekte zur Verbesserung der Gesundheitslage, der ökologisch verträglichen Landwirtschaft und der Dorfentwicklung. Die Verwirklichung der Projekte, die dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe folgen, erfolgt gemeinsam mit lokalen Partnern vor Ort. In Deutschland betreibt der Verein Informations- und Öffentlichkeitsarbeit über die Situation der Bevölkerung in den Projektländern. Die Rhein-Donau-Stiftung e.V. fördert auch soziale Initiativen, deren christliche Orientierung der katholischen Prälatur Opus Dei anvertraut sind, aber Menschen unabhängig von Religion, Herkunft oder politischer Überzeugung offenstehen .
Aktion Canchanabury e.V.
Die Aktion Canchanabury arbeitet in den Bereichen Gesundheit und Bildung und fördert jährlich etwa 20 Projekte hauptsächlich in Afrika (vor allem in westafrikanischen Ländern und dem Gebiet der großen Seen). Die Trägerschaft und verantwortliche Leitung der Projekte obliegen in der Regel lokalen Partnerorganisationen, wie etwa Zentren kirchlicher Missionsarbeit, Diözesanverwaltungen oder staatlichen Gesundheitsorganisationen. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Aufklärung und Betreuung im Bereich HIV/Aids, die Schaffung von gesundheitlicher Grundversorgung, die Bekämpfung der Lepra und Tuberkulose sowie der Aufbau gesundheitlicher Infrastrukturen in Afrika. In Deutschland leistet die Aktion Canchanabury entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit, beispielsweise in Schulen und Gemeinden sowie durch die Veröffentlichung von Informationsschriften und -videos.