🌀Inhalte werden geladen...
🌀Inhalte werden geladen...
255 Projekte verfügbar
Basisgesundheitsdienst Partnerdiözese Jabalpur/Indien e.V.
Bereits seit den 1960er Jahren arbeiten die Pfarrgemeinde St. Margareta in Münster und die Diözese Jabalpur (Bundesstaat Madhya Pradesh) zusammen. Der aus dieser Partnerschaft entstandene Basisgesundheitsdienst Partnerdiözese Jabalpur/Indien e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere die in dieser Region Zentralindiens lebenden Ureinwohner, die Adivasi, zu unterstützen. Der Verein fördert eine Vielzahl von Projekten in der Partnerdiözese durch Anschubfinanzierungen, beispielsweise den Bau bzw. die Erweiterung von Schulen, Internaten und Berufsbildungszentren, die Ausbildung von Gesundheitshelfer:innen, die Errichtung und Vergrößerung von Krankenhäusern, Ambulanzstationen und Sterbehäusern. Mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland will die Organisation vor allem Problembewusstsein im Hinblick auf die Situation der alteingesessenen Bevölkerung in der zentralindischen Diözese schaffen.
Bayerische Sportstiftung
Die Stiftung fördert insbesondere Nachwuchsleistungssportler:innen in bayerischen Vereinen und Leistungssportstrukturen. Neben Geld- und Sachleistungen sollen die jungen Athleten auch durch die Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen gefördert werden. Unterstützt werden vorrangig Sportler:innen, die Mitglied in einem Verein oder Verband des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. sind. Die Förderkriterien sind in den Fördergrundsätzen der Stiftung festgelegt und auf deren Website einsehbar.
Berliner helfen e.V.
Berliner helfen e.V. unterstützt in Berlin und Brandenburg Menschen, die unvermittelt und unverschuldet in Not geraten sind. Wenn Staat, Versicherungen und Krankenkassen eine zusätzliche Hilfe nicht mehr leisten können, hilft der Verein den Betroffenen durch finanzielle oder materielle Leistungen oder durch Vermittlung von Rat und Engagement Dritter. Neben Einzelfallhilfen setzt die Organisation die Spenden insgesamt vorwiegend zur Förderung gemeinnütziger Einrichtungen ein, die sich etwa für sozial und gesundheitlich benachteiligte Kinder, die Versorgung von Obdachlosen oder in den Bereichen Bildung und Gesundheitsfürsorge engagieren.
SCC Berlin
Wenn die Lichter in der Max-Schmeling-Halle, dem „Volleyball-Tempel“, erlöschen und tausende Fans im Rhythmus klatschen, beginnt mehr als nur ein Spiel. Die Berlin Recycling Volleys sind nicht nur Deutschlands erfolgreichstes Volleyball-Team der letzten Jahre, sondern ein lebendiges Symbol für Berliner Leidenschaft und Zusammenhalt. Als Profi-Abteilung des SCC Berlin verbindet die Mannschaft sportliche Höchstleistung auf europäischem Niveau mit einer tiefen gesellschaftlichen Verwurzelung in der Hauptstadt.
Das Ziel der BR Volleys ist klar: Den Volleyballsport als integratives Erlebnis für alle Generationen erlebbar zu machen und Werte wie Fairplay, Disziplin und Teamgeist zu vermitteln. Der Verein versteht sich dabei als Botschafter für eine aktive, gesunde Stadtgesellschaft.
Ein Herzstück ihres Engagements ist das Projekt „BR Volleys macht Schule“, das Kinder in ganz Berlin und Brandenburg für Bewegung begeistert und Profi-Know-how direkt in den Sportunterricht bringt. Gemeinsam mit ihrem Namensgeber Berlin Recycling setzen sie zudem ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Ob durch regelmäßige Charity-Aktionen für lokale soziale Einrichtungen oder die gezielte Nachwuchsförderung – die BR Volleys zeigen täglich, dass wahre Champions ihre Energie vor allem für die Gemeinschaft einsetzen.
BILD hilft e.V.
BILD hilft e.V. „Ein Herz fu?r Kinder“ hilft Kindern- und Jugendlichen in Deutschland und weltweit, unterstützt lebensrettende Operationen, fördert den Bau und die Ausstattung von Kinderkliniken, Schulen und Kitas, treibt wichtige medizinische Forschungsprojekte z.B. im Kampf gegen seltene Kinderkrankheiten oder aggressive Krebsarten voran und unterstützt soziale Einrichtungen. In jüngster Zeit wurde verstärkt der Fokus auf Bildungsprojekte gelegt, die die Chancen benachteiligter Kinder verbessern sollen. Bedürftige Kinder in Deutschland erhalten Lebensmittel, Kleidung, Möbel und Lernmaterialien. Auch in Krisen- und Katastrophengebieten leistet die Hilfsorganisation Unterstützung. Die finanziellen Hilfen gehen zur Hälfte nach Deutschland, zur anderen Hälfte ins Ausland. Der Großteil der Spenden wird über eine TV-Gala eingeworben, die jährlich im ZDF ausgestrahlt wird. Der 1987 gegründete Verein ging aus der Aktion „Ein Herz für Kinder“ der BILD-Zeitung hervor und hat sich zum Ziel gesetzt, die Not von Kindern und Jugendlichen zu lindern.
Bischöfliche Aktion Adveniat e.V.
Adveniat unterstützt Projekte und Initiativen der Kirche in Lateinamerika insbesondere mit dem Ziel der Armutsbekämpfung. Projektanträge kann jede katholische Gemeinschaft, Einrichtung, Pfarrei, Diözese, Bischofskonferenz oder kontinentale kirchliche Organisation in Lateinamerika und der Karibik stellen. Dabei müssen die Anträge unter anderem basis- und armutsorientiert sein. Konkret fördert Adveniat insbesondere die Aus- und Weiterbildung kirchlicher Fachkräfte, Unterhaltsbeihilfen für Ordensleute und pastorale Mitarbeitende sowie die Errichtung einer Basisinfrastruktur (Gemeindezentren, Bildungshäuser, Kapellen, Transportmittel). Zudem stellt Adveniat pastorale Hilfsmittel zur Verfügung und leistet bei Bedarf Notfallhilfe.
Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
Misereor fördert weltweit Projekte in allen Bereichen der Entwicklungsarbeit. Schwerpunktmäßig werden Projekte der Landwirtschaft, der ländlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, des Gesundheitswesens, der Bildung und Information sowie im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung unterstützt. Der Verein ist darüber hinaus bestrebt, die Partnerorganisationen vor Ort zu stärken, um die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten und Abhängigkeiten zu verringern. Zudem leistet die Organisation in Kriegsfällen und bei Naturkatastrophen Not- und Wiederaufbauhilfe. Die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland ist geprägt von der jährlich stattfindenden Fastenaktion. Misereor engagiert sich daneben in den Fair-Handels-Organisationen GEPA und TransFair. Das Hilfswerk gehört dem „Bündnis Entwicklung Hilft - Gemeinsam für Menschen in Not e.V.“ an und ist als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ anerkannt.
BJÖRN SCHULZ STIFTUNG
Die Björn Schulz Stiftung begleitet schwerst- und unheilbar kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Familien ab der Diagnose, während des oft langjährigen Krankheitsverlaufs und über den Tod des Kindes hinaus. Zu diesem Zweck betreibt die Stiftung das stationäre Hospiz, den Sonnenhof – Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie verschiedene ambulante Dienste in Berlin und Brandenburg. Als Nachsorgehaus unterhält die Organisation den Irmengard-Hof am Chiemsee. Eine hauseigene Akademie gibt das Fachwissen mit Vorträgen, Workshops und Seminaren an Interessierte weiter.
Bolivianisches Kinderhilfswerk e.V.
Das Bolivianische Kinderhilfswerk e.V. unterstützt insbesondere das Ausbildungs- und Gemeindezentrum CEMVA (Centro Educativo Multifuncionale Villa Armonía) im Stadtteil Villa Armonía der bolivianischen Stadt Sucre. Das Zentrum betreibt unter anderem eine Schule, eine Kindertagesstätte, ein Gesundheitszentrum sowie diverse Ausbildungsstätten, auch speziell für Frauen. Darüber hinaus bietet CEMVA juristische Beratung und engagiert sich in der Armenhilfe durch die Verteilung von Lebensmitteln an besonders bedürftige Familien. Der Verein bietet zudem Patenschaften für Kinder sowie Freiwilligendienste (weltwärts-Freiwilligenprogramm; Freiwilligendienst im Alter) bei den bolivianischen Partnerorganisationen an.
Brot für die Welt
Brot für die Welt ist eine Aktion der evangelischen Landes- und Freikirchen in Deutschland. Rechtsträger ist das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. Die Aktion unterstützt etwa 2.900 Entwicklungsprojekte in rund 80 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas sowie Süd- und Osteuropas. Thematische Schwerpunkte der Projektarbeit sind die Ernährungssicherung, Flucht und Migration, Gesundheit und Bildung, Frauen, Menschenrechte und Zivilgesellschaft sowie Frieden und Gewaltfreiheit. Die Durchführung der Entwicklungsprojekte und sozialen Programme obliegt Partnern in den Projektländern. Meist handelt es sich dabei um Kirchen bzw. kirchliche Gruppen. Neben der Entwicklungsförderung tritt Brot für die Welt für die Rechte und Lebensmöglichkeiten der Benachteiligten ein und leistet in einem nationalen und internationalen Kontext entwicklungspolitische Bildungs- und Lobbyarbeit.
Brot gegen Not. Die Heiner Kamps Stiftung
Brot gegen Not errichtet in bedürftigen Regionen der Welt Ausbildungsbackstuben, in denen Jugendliche und junge Erwachsene von erfahrenen, ehrenamtlich tätigen Bäckermeister:innen aus Deutschland in das Backhandwerk eingewiesen werden. Die Auszubildenden lernen landestypische und deutsche Backwaren herzustellen. Bereits während der Ausbildung erhalten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein regelmäßiges Einkommen, womit sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Die in den Ausbildungsbackstuben erwirtschafteten Erträge sollen dazu beitragen, den Unterhalt der Bäckereien dauerhaft zu sichern. Die Stiftung leistet durch diese Ausbildungsmaßnahmen nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe.
Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (BVKM)
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (BVKM) engagiert sich in vielfältiger Hinsicht. Als Selbsthilfeeinrichtung vermittelt er Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen Rat und Informationen und ermöglicht die gegenseitige Unterstützung sowie den Erfahrungsaustausch. Darüber hinaus setzt sich die Organisation für die Weiterentwicklung der Behindertenarbeit ein (beispielsweise durch Fachpublikationen, Tagungen und Bildungsmaßnahmen) und vertritt die Interessen der Betroffenen gegenüber dem Gesetzgeber, der Regierung und der Verwaltung. Außerdem unterstützt der Bundesverband Ortsvereine, die Frühförderstellen, Kindergärten, Schulen und andere Einrichtungen betreiben
Bundesverband Herzkranke Kinder e.V.
Der Bundesverband Herzkranke Kinder e.V. ist ein Selbsthilfeverband und vertritt 29 Mitgliedsvereine in ganz Deutschland. Er setzt sich in Kooperation mit diesen regionalen Elterninitiativen für die Verbesserung der Lebensqualität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern und ihre Familien ein. Er leistet Aufklärungsarbeit über das Leben mit Herzfehler und vertritt die Interessen der Betroffenen in der Gesundheitspolitik. Den Familien bietet er Austausch, Rat und vielfältige schriftliche und digitale Informationen sowie eine Sozialrechts-Beratungshotline. Für herzkranke Kinder und Jugendliche organisiert der Verband Sportveranstaltungen wie etwa Reiter- und Segelwochen. Für die ganze Familie bietet er Coaching- und Informationswochenenden mit jeweils speziellen Programmen für Kinder und Eltern.
Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.
Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. unterstützt seit 1955 Menschen, die durch Unfall, Krankheit oder von Geburt an körperbehindert sind. Dem Bundesverband sind auf Landesebene Landesverbände bzw. Landesvertretungen angeschlossen. Hinzu kommen weitere etwa 110 Untergliederungen und Kontaktstellen sowie Tochtergesellschaften. Hauptaufgaben des BSK sind die Bereitstellung von Finanzhilfen und Serviceleistungen für die Untergliederungen, Beratungsangebote und Informationsmaterialien für Menschen mit Behinderungen sowie die Bewusstseinsbildung und Interessenvertretung für die Anliegen der Betroffenen, etwa in Form von Pressemeldungen und Stellungnahmen zu politischen Themen, zur Barrierefreiheit und zu Gesundheitsfragen.
Bündnis Entwicklung Hilft – Gemeinsam für Menschen in Not e.V.
Bündnis Entwicklung Hilft ist ein Zusammenschluss der neun Hilfswerke Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, German Doctors, Kindernothilfe, medico international, Misereor, Oxfam, Plan International, terre des hommes und Welthungerhilfe. Die im Bündnis Entwicklung Hilft zusammenarbeitenden Hilfsorganisationen leisten akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten. Zu diesem Zweck sammelt das Bündnis Spenden und leitet diese an die Mitgliedsorganisationen weiter. Darüber hinaus leistet das Bündnis Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. Ursachen von Katastrophen und Krisen werden sichtbar gemacht und Möglichkeiten der Behebung von Not und Elend aufgezeigt. Dazu dient insbesondere der WeltRisikoBericht, der jährlich vom Bündnis Entwicklung Hilft herausgegeben wird.
Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V.
Cap Anamur ist hauptsächlich in der Not- und Katastrophenhilfe tätig. In rund zehn Ländern leistet der Verein weltweit Hilfe für Flüchtlinge und Menschen in Not. Schwerpunkt ist der Aufbau und die Sicherstellung der medizinischen Versorgung. Darüber hinaus beinhaltet die Arbeit die Versorgung mit Trinkwasser, Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Bekleidung, Medikamenten und Baumaterial sowie mit technischen und medizinischen Geräten. Die internationalen Teams arbeiten nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ eng mit lokalen Mitarbeitenden zusammen. Neben der Rehabilitierung oder dem Neubau von Krankenhäusern und Gesundheitsstationen engagiert sich Cap Anamur in der Verbesserung der Infrastruktur und der Ausbildung.
Care in Action e.V.
Care in Action e.V. setzt sich dafür ein, Waisen und benachteiligten Kindern in der Ukraine und in Malawi Hilfestellungen für ein selbstbestimmtes Leben und eine positive Integration in die Gesellschaft bereitzustellen und Best-Practice-Modelle für die Betreuung und Erziehung von Kindern zu verbreiten. Dazu führt der Tochterverein „Turbota v Dii“ in der Ukraine Programme zur Förderung der Entwicklung sowie zur Ausbildung hilfsbedürftiger Kinder durch und unterstützt zudem die Ausbildung von Betreuenden, Pflegeeltern und Sozialarbeiter:innen, beispielsweise durch die Organisation von Workshops, Hilfsgruppen und Familiencamps. Vor Ort arbeitet die Organisation mit Freiwilligen sowie mit Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen zusammen, um die Pflegelandschaft in der Ukraine nachhaltig zu verbessern. In Malawi fördert Care in Action e.V. in Zusammenarbeit mit kommunalen Organisationen die schulische und universitäre Bildung von Armut betroffener Kinder. Für die in der Ukraine und in Malawi unterstützten Kinder vermittelt Care in Action e.V. Patenschaften. Seit 2022 unterstützt der Verein zudem vor dem Krieg in der Ukraine flüchtende Familien durch Bereitstellen von Unterkünften, Angebote zur Traumabewältigung und fachkundige Hilfe.
Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.
Unter dem Dach des Caritasverbands der Erzdiözese München und Freising e.V. sind etwa 1.500 Einrichtungen zusammengeschlossen. Über 350 Einrichtungen unterhält der Verband in eigener Trägerschaft. Als größter Wohlfahrtsverband in Oberbayern deckt die Organisation das breite Spektrum an sozialen Diensten für alle Lebensalter und in vielfältigen Notlagen ab. Hierzu gehören beispielsweise Kindertageseinrichtungen, Beratungsstellen für Eltern, Kinder, Jugendliche, soziale Beratungsstellen, Schuldnerberatungsstellen, Suchthilfeeinrichtungen, Asyl- und Migrationsberatungsstellen und Flüchtlingsdienste, Behinderteneinrichtungen, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, ambulante Pflegedienste, Alten- und Pflegeheime sowie sozialpsychiatrische Dienste.
CBM Christoffel-Blindenmission Christian Blind Mission e.V.
Die CBM Christoffel-Blindenmission Christian Blind Mission e.V. (vormals Christoffel-Blindenmission Deutschland e.V.) ist eine internationale Entwicklungsorganisation. Sie verfolgt das Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern zu verbessern. Zu diesem Zweck unterstützt die Organisation etwa 400 Projekte in rund 40 Ländern. Eine der Hauptaufgaben ist die Heilung und Verhütung vermeidbarer Blindheit, zum Beispiel Grauem Star. Zudem engagiert sich die CBM Christoffel-Blindenmission für gehörlose, körperbehinderte und anders beeinträchtigte Menschen. Die Hilfen umfassen insbesondere präventive Maßnahmen, medizinische Behandlungen, Rehabilitation und das Eintreten für gleiche Chancen und Rechte. Hierzulande setzt sich der Verein für die Stärkung des Bewusstseins für die Situation von Menschen mit Behinderungen ein.
Childaid Network
Die Stiftung Childaid Network, gegründet im Jahr 2007, engagiert sich für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen, die ohne gezielte Unterstützung keinen Zugang zu Bildung oder beruflicher Qualifizierung hätten. Ziel der Stiftung ist es, diesen jungen Menschen neue Lebensperspektiven zu eröffnen, damit sie ihr Leben selbstbestimmt, würdevoll und zukunftsorientiert gestalten können. Childaid Network verfolgt einen ganzheitlichen Förderansatz, der auf nachhaltige Wirkung und strukturelle Verbesserungen abzielt. Die zentralen Maßnahmen umfassen: Schulprojekte: Aufbau und Förderung von Schulen sowie Bildungsprogrammen in abgelegenen und benachteiligten Regionen; Kinderrechte stärken: Einsatz für den Schutz und die Durchsetzung grundlegender Rechte von Kindern und Jugendlichen; Berufliche Bildung: Qualifizierungsangebote und praxisnahe Trainings, die den Einstieg in ein eigenständiges Berufsleben ermöglichen sowie Gesundheitsförderung: Projekte zur Verbesserung von Ernährung und Hygiene. Childaid Network erreicht gegenwärtig über 200.000 junge Menschen in vier Ländern. Die geografischen Schwerpunkte der Projektarbeit liegen in den ländlichen Regionen Nordostindiens (insbesondere Assam) sowie in Bangladesch, Myanmar und Nepal. Dort arbeitet die Stiftung eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen.
ChildFund Deutschland e.V.
ChildFund Deutschland setzt sich weltweit in etwa 30 Ländern dafür ein, benachteiligten und in Not geratenen Kindern zu helfen und ihre Zukunftschancen zu verbessern. Da für die Entwicklung von Kindern ihr gesamtes Lebensumfeld entscheidend ist, liegt der Organisation die Förderung von Familien und lokalen Gemeinschaft besonders am Herzen. Die Projektförderungen beziehen sich vor allem auf die Bereiche Ernährung, Bildung, Gesundheit und Kinderschutz. Darüber hinaus leistet die Organisation in Krisen- und Katastrophenfällen Nothilfe. Einen großen Teil der Projekte kann ChildFund Deutschland durch Patenschaftsspenden finanzieren. Fokusländer für Patenschaften sind Uganda, Kenia, Äthiopien, Sambia, Indien, Sri Lanka und Bolivien. Der Verein ist Mitglied der ChildFund Alliance, eines internationalen Netzwerks von elf Kinderhilfswerken, das über zahlreiche Partner in rund 70 Ländern aktiv ist.
Christliche Initiative Romero e.V.
Die Christliche Initiative Romero e.V. setzt sich im Sinne des 1981 ermordeten Erzbischofs von San Salvador Oscar Romero für Arme, Ausgegrenzte und Verfolgte ein. Dies geschieht zum einen durch die Unterstützung von Projekten vorwiegend in Nicaragua, El Salvador und Guatemala. Zum anderen betreibt der Verein Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit, um auf Missstände und Ungerechtigkeiten in der globalisierten Welt aufmerksam zu machen und Politik, Wirtschaft und Verbraucher zu Verhaltensänderungen zu bewegen. Mit den in den mittelamerikanischen Ländern geförderten Projekten engagiert sich der Verein insbesondere für die Achtung und Anerkennung arbeitender Kinder, für die Selbstbestimmung von Frauen, für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie, auf Plantagen und in Minen, für nachhaltige Landwirtschaft, für die Achtung der Menschenrechte und die kulturellen und sozialen Rechte der indigenen Bevölkerung. Im Rahmen ihrer politischen Kampagnen- und Informationsarbeit greift die Initiative in entwicklungspolitische Debatten ein und initiiert Kampagnen, etwa für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Weltmarktfabriken, für die Entschuldung oder für fairen Kaffeehandel. Darüber hinaus fördert die Christliche Initiative Romero e.V. die Völkerverständigung, beispielsweise durch die Organisation von Vorträgen mittelamerikanischer Gäste in Deutschland.
Christophorushilfe e.V. Förderverein für das Kinderzentrum Maulbronn
Die Christophorushilfe unterstützt das Kinderzentrum Maulbronn gGmbH. Die gemeinnützige Gesellschaft unterhält eine Klinik mit einer Eltern-Kind-Station, einer Kinderstation und einer Ambulanz, eine private Schule und einen Kindergarten, ein Personalwohngebäude sowie einen Fortbildungsbereich. Die Klinik für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie behandelt Kinder mit komplexen Krankheitsbildern, wie neurologischen Erkrankungen (zum Beispiel Epilepsie), zerebralen Bewegungsstörungen, Muskelerkrankungen, Stoffwechselkrankheiten, Schädel-Hirn-Verletzungen und Entwicklungsstörungen im motorischen, sprachlichen, intellektuellen, sozialen sowie psychischen Bereich. Darüber hinaus führt die Kinderzentrum Maulbronn gGmbH Informationsveranstaltungen, Seminare und Kurse für Fachpersonal, Ärzte und andere Personen durch, die sich um entwicklungsgestörte, kranke und behinderte Kinder kümmern.
Cura Placida
Das Hauptziel der Stiftung ist die Förderung der Entwicklung von sanften und schonenden Heilverfahren bei kindlichem Krebs. Sie setzt sich für gezielte Therapien ein, die die Belastungen, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen herkömmlicher Krebsbehandlungen (Chemotherapie, Operationen, Bestrahlung) für junge Patienten und ihre Familien reduzieren. Langfristig soll so die Lebensqualität und die Perspektiven an Krebs erkrankter Kinder verbessert werden.
DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.
Die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe fördert Projekte und Programme zur Bekämpfung von Lepra und Tuberkulose weltweit. Die räumlichen Arbeitsschwerpunkte liegen in Asien sowie in Afrika. Die Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich auf die Förderung von Leprakontrollprogrammen, von medizinischen Leistungen und Einrichtungen sowie von Projekten zur sozialen Rehabilitation der Leprapatienten. Darüber hinaus werden Maßnahmen der Gesundheitsaufklärung und Ausbildungszentren unterstützt. Zur Organisation und Betreuung der Projekte werden Regionalbüros unterhalten. Die Arbeit der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe, vor allem die Öffentlichkeitsarbeit, wird von ehrenamtlichen Gruppen in verschiedenen deutschen Städten unterstützt.
Das Hunger Projekt e.V.
Das Hunger Projekt ist ein globales Netzwerk in 22 Ländern, das sich seit 1977 für die nachhaltige Überwindung des chronischen Hungers einsetzt, und von der Zentrale in New York koordiniert wird. Ziel des Netzwerks ist es, Menschen zur Zusammenarbeit zu befähigen und aus eigener Kraft ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Gleichzeitig bindet das Hunger Projekt einheimische Fach- und Führungskräfte aller Sektoren der Gesellschaft ein, um so ein unterstützendes gesellschaftspolitisches Umfeld für die lokalen Maßnahmen, Projekte und Kampagnen zu schaffen (Community-Led Development). Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt im Empowerment der Frauen. Sie werden ausgebildet und dazu befähigt, in den lokalen demokratischen Gremien mitzuwirken, um so ihre zentrale Bedeutung im Entwicklungsprozess hervorzuheben und mitzugestalten. Mit Einkommen schaffenden Maßnahmen, Kleinkrediten, Alphabetisierungskursen, Gesundheitsvorsorge und weiteren Programmen werden sie systematisch gestärkt. Neben dem Einsatz für die Gleichstellung von Frau und Mann legt das Hunger Projekt den Fokus auf die Förderung demokratischer Strukturen und politischer Mitsprache. Der deutsche Zweig des Hunger Projekts leistet darüber hinaus Bildungs- und Kampagnenarbeit (Globales Lernen).
Der Kleine Nazareno – Verein für Gerechtigkeit und Menschenwürde in Brasilien e.V.
Der Kleine Nazareno – Verein für Gerechtigkeit und Menschenwürde in Brasilien e.V. unterstützt die Arbeit mit Straßenkindern in Fortaleza, Recife und Manaus, Brasilien, sowie die Familien dieser Kinder. Zu diesem Zweck arbeitet der Verein mit der brasilianischen Partnerorganisation „Associação Beneficente o Pequeno Nazareno“ (OPN) zusammen. Die Partnerorganisation betreibt zwei Kinderdörfer in Maranguape (Fortaleza) und in Itamaracá (Recife) mit Wohnhäusern, Schul- und Freizeiträumen sowie ein Stadthaus in Manaus. Ermöglicht werden die Projekte unter anderem durch Kinderpatenschaften.