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kinder unserer welt – initiative für notleidende kinder e.V.
kinder unserer welt - initiative für notleidende kinder e.V. fördert in Kooperation mit einheimischen Partnerorganisationen verschiedene Projekte in Äthiopien und Südafrika. Das besondere Augenmerk liegt darauf, die Lebenssituation für Frauen, Kinder und Jugendliche zu verbessern. So unterstützt der Verein in Äthiopien ein Mutter-Kind-Gesundheitscenter, ein Ausbildungsprogramm für junge Frauen und Mütter sowie ein Straßenkinderprojekt. In Südafrika finanziert der Verein die Unterbringung und Pflege HIV-infizierter Waisenkinder, das Vorschulprogramm für Kinder und die Nachmittagsbetreuung für Schüler im „Ubuhle Care & Development Center“ sowie ein angeschlossenes Jugendzentrum. Für die Kinder in der Ubuhle-Bildungseinrichtung bestehen beim deutschen Verein Patenschaften. Im Inland ermöglicht kinder unserer welt - initiative für notleidende kinder e.V. die Beratung und Betreuung von Paaren, die ein ausländisches Kind adoptieren möchten oder bereits ein oder mehrere Kinder adoptiert haben. Hierzu arbeitet der Verein mit dem Evangelischen Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung Rheinland e.V. , einer staatlich anerkannten Adoptionsvermittlungsstelle, zusammen. Auch ermöglicht er durch regelmäßig organisierte Treffen einen aktiven Austausch und die Vernetzung von Adoptivfamilien.
Missionszentrale der Franziskaner e.V.
Die Missionszentrale der Franziskaner e.V. ist Hilfswerk, Missionswerk und entwicklungspolitische Organisation. Sie unterstützt jährlich etwa 800 humanitäre, soziale, pastorale und ökologische Projekte in Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Auf Basis des Freiwilligendienstes besteht die Möglichkeit, für einige Monate in den Projekten der franziskanischen Partner mitzuarbeiten. Neben den Projektförderungen bietet die Missionszentrale im Rahmen ihrer Bildungsarbeit unter anderem Seminare und Tagesveranstaltungen zu weltkirchlichen, missionstheologischen und franziskanischen Themen an. Das Menschenrechtsreferat des Vereins arbeitet weltweit mit den Projektpartnern zusammen und beteiligt sich an Netzwerken zur Durchsetzung der Menschenrechte.
Miracle’s Hilfsprojekt e.V.
Miracle’s Hilfsprojekt e.V. unterstützt hauptsächlich den Betrieb der Rhenium International School in Benin City, Nigeria. Die Schule bietet neben dem Schulunterricht von der ersten Klasse bis zum Realschulabschluss auch Kindergartenplätze sowie ein Internat an. Bei den mehr als 400 Kindern und Jugendlichen handelt es sich Vereinsangaben zufolge vorwiegend um Voll- und Halbwaisen, obdachlose Kinder und Jugendliche sowie Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen und von Armut betroffenen Familien. Ein besonderes Augenmerk legt die Organisation dabei auf benachteiligte Mädchen. Rechtsträger der Schule und Kooperationspartner des Vereins ist die vor Ort ansässige Miracle Amadi Foundation, eine von den nigerianischen Behörden als rechtsfähig und gemeinnützig anerkannte Körperschaft. Die Gründerin der Organisation, Miracle Amadi, hat das Grundstück und das Schulgebäude aus eigenen Mittel erworben bzw. gebaut. Sie ist Eigentümerin der Liegenschaft. Über die Nutzung des Gebäudes besteht zwischen der Miracle Amadi Foundation und Frau Amadi ein Mietvertrag. Neben dem Schulbetrieb unterstützt der Verein in Nigeria in begründeten Fällen auch einzelne bedürftige Menschen.
Plan International Deutschland e.V.
Plan International Deutschland e.V. unterstützt mit seinen Hilfsmaßnahmen Kinder und junge Erwachsene, deren Familien und Gemeinden, die von Armut und existenzieller Not bedroht sind. Das international tätige Kinderhilfswerk arbeitet in mehr als 60 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Die Mittel finanzieren Projekte und Programme, die das Lebensumfeld der Kinder und Familien dauerhaft verbessern und die Kinderrechte stärken. Die Patenschaftsbeiträge werden weder an einzelne Patenkinder noch an deren Familien ausbezahlt. Plan fördert Maßnahmen in den Bereichen „Gesundheit“, „Bildung“, „Kinderschutz“. So werden in den unterstützten Gemeinden, in denen Patenkinder leben, Impfprogramme durchgeführt, Gesundheitszentren unterhalten, Schulen ausgestattet, Brunnen gebaut, Mikrokredite zur Existenzgründung vergeben und landwirtschaftliche Maßnahmen gefördert. Prinzip der Arbeit von Plan ist die Unterstützung und Entwicklung ganzer Gemeinden zum Nutzen der dort lebenden Patenkinder und ihres sozialen Umfeldes.
International Justice Mission Deutschland e.V.
International Justice Mission Deutschland e.V. ist der deutsche Zweig der internationalen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM). Weltweit setzt sich IJM für die Rechte armer Menschen ein, die von Gewalt betroffen sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von Menschenhandel und moderner Sklaverei. In Zusammenarbeit mit den Regierungen und Behörden in den Projektländern fördert IJM die Funktionsfähigkeit von Rechtssystemen. Dadurch werden Menschenrechte durchgesetzt und arme Menschen vor Gewalt geschützt. IJM befreit Opfer aus Sklaverei und anderen Formen massiver Unterdrückung. Gemeinsam mit den lokalen Strafverfolgungsbehörden werden Täter überführt. Der Verein setzt sich für faire Gerichtsprozesse und angemessene Verurteilungen im Rahmen der jeweiligen Gesetze des Landes ein. Um nachhaltige Veränderung zu schaffen, schult IJM Deutschland Polizisten, Staatsanwälte und Richter. Gleichzeitig werden Betroffene gestärkt und durch eine psychosoziale Nachsorge begleitet, damit sie ein eigenständiges Leben führen und sich frei entfalten können.
Siyabonga – Helfende Hände für Afrika e.V.
Siyabonga - Helfende Hände für Afrika e.V. ist in zwei Townships in KwaZulu-Natal an der Ostküste Südafrikas tätig. Der Verein unterstützt in Zusammenarbeit mit dem südafrikanischen Partnerverein Siyabonga - Helping Hands for Africa überwiegend Kinder, die durch Aids zu Halb- oder Vollwaisen geworden sind. Das vorrangige Ziel ist es, diese Kinder zu betreuen, ihnen in ihrer aktuellen Notlage zur Seite zu stehen und ihnen durch schulische und berufliche Ausbildung Zukunftsperspektiven zu eröffnen. Die Hilfeleistungen für die Kinder beinhalten unter anderem die Bezahlung von Schulgeld, Schulmaterialien, Schuluniform und Schulausflügen. Nach dem Unterrichtsende kommen die Kinder in eines der beiden vereinseigenen Bildungszentren, erhalten dort eine Mahlzeit und nehmen an einem Förderprogramm teil. Vormittags werden in den Siyabonga-Zentren Kleinkinder betreut. Tägliche Bildungsangebote geben auch Erwachsenen die Möglichkeit, durch Teilnahme an Kursen einen Weg aus der Armut zu finden. Der Verein vermittelt Kinder- und Bildungspatenschaften und organisiert für Fördernde und Interessierte deutschlandweit regelmäßige Informationsveranstaltungen. Darüber hinaus bietet der Verein jungen Menschen im Rahmen eines Freiwilligendienstes die Möglichkeit, für ein Jahr bei der südafrikanischen Partnerorganisation mitzuarbeiten.
Kinderrechte Afrika e.V.
Kinderrechte Afrika e.V. setzt sich für das Wohl und die Rechte der Kinder in Afrika ein. Der Verein leistet unmittelbare Arbeit für Kinder und mit Kindern dort, wo sie Opfer von sexueller Gewalt, Misshandlungen und Ausbeutung werden: in Gefängnissen, auf Polizeistationen, auf der Straße, in bewaffneten Konflikten, auf der Flucht und bei Vertreibung, in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, in Gesellschaften und Familien, in denen Kinder benachteiligt, misshandelt oder ausgestoßen werden. Der Verein wirkt darüber hinaus auf staatliche Institutionen und die Zivilgesellschaft ein, um Kinderrechte durchzusetzen und zu schützen.
missio – Internationales Katholisches Missionswerk e.V.
missio Aachen fördert die Ausbildung von Priestern, Schwestern, Katechisten und Laienhelfern und unterstützt Bistümer in Afrika, Asien und Ozeanien in ihrem Lebensunterhalt. Darüber hinaus gewährt der Verein Hilfen für Missionsarbeit und Seelsorge in Form von Bibeln, Katechismen und Medien. Er finanziert den Bau von Kirchen, Missionsstationen, Pfarrzentren, fördert Seminare und Konvente und unterstützt die pastoral-soziale Arbeit der Kirchen vor Ort. In geringerem Umfang werden auch Katastrophen- und Nothilfen geleistet und missionarische Aufgaben in Europa übernommen. In Deutschland vertritt missio Aachen die Interessen seiner kirchlichen Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien durch Bildungs- und Kampagnenarbeit. Der Verein stärkt dabei insbesondere die Gebetssolidarität zwischen den Menschen in Deutschland und dem Globalen Süden. missio Aachen arbeitet mit einer Vielzahl von kirchlichen Institutionen im Ausland sowie mit katholischen Einrichtungen mit Sitz in Deutschland zusammen.
ARCHEMED – Medizinische Hilfe für Kinder in Not e.V.
ARCHEMED unterstützt vor allem verschiedene Projekte in der Hauptstadt Asmara sowie in ländlichen Regionen Eritreas. Vor dem Hintergrund der Hilfe zur Selbsthilfe finanziert der Verein insbesondere den Aufbau und Renovierung von Krankenhäusern bzw. -stationen und liefert auf entsprechendes Ersuchen der lokalen Partner Medikamente, medizinisches Verbrauchsmaterial, Instrumente und technisches Gerät. Das Hauptaugenmerk liegt darauf, die Situation für Kinder und Mütter in Eritrea zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten jährlich rund 250 ehrenamtliche Ärzte aller pädiatrischen Fachrichtungen, Krankenschwestern, Techniker und Handwerker gemeinsam mit einheimischen Kräften in den Einrichtungen vor Ort. Im Rahmen der Einsätze bildet darüber hinaus auch die Aus- und Weiterbildung von einheimischen Gesundheitspersonal einen weiteren Schwerpunkt der Vereinsarbeit. Neben der Schaffung medizinischer Infrastruktur leistet ARCHEMED in den Provinzen Aufklärungsarbeit zum Thema der weiblichen Genitalverstümmelung und unterstützt alleinstehende Frauen durch die Bereitstellung von Eseln und Ziegen ein Kleingewerbe zu gründen. Seit 2022 setzt sich der Verein in Tansania für die Behandlung insbesondere brandverletzter Kinder und Kindern mit angeborenen Klumpfüßen ein, finanziert eine Mutter-Kind-Klinik in Afghanistan und unterstützt in der Ukraine Kinderkrankenhäuser durch die Lieferung von Medikamenten und technischem Gerät.
Christliche Initiative Romero e.V.
Die Christliche Initiative Romero e.V. setzt sich im Sinne des 1981 ermordeten Erzbischofs von San Salvador Oscar Romero für Arme, Ausgegrenzte und Verfolgte ein. Dies geschieht zum einen durch die Unterstützung von Projekten vorwiegend in Nicaragua, El Salvador und Guatemala. Zum anderen betreibt der Verein Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit, um auf Missstände und Ungerechtigkeiten in der globalisierten Welt aufmerksam zu machen und Politik, Wirtschaft und Verbraucher zu Verhaltensänderungen zu bewegen. Mit den in den mittelamerikanischen Ländern geförderten Projekten engagiert sich der Verein insbesondere für die Achtung und Anerkennung arbeitender Kinder, für die Selbstbestimmung von Frauen, für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie, auf Plantagen und in Minen, für nachhaltige Landwirtschaft, für die Achtung der Menschenrechte und die kulturellen und sozialen Rechte der indigenen Bevölkerung. Im Rahmen ihrer politischen Kampagnen- und Informationsarbeit greift die Initiative in entwicklungspolitische Debatten ein und initiiert Kampagnen, etwa für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in Weltmarktfabriken, für die Entschuldung oder für fairen Kaffeehandel. Darüber hinaus fördert die Christliche Initiative Romero e.V. die Völkerverständigung, beispielsweise durch die Organisation von Vorträgen mittelamerikanischer Gäste in Deutschland.
Katachel e.V.
Der Verein fördert gemeinsam mit afghanischen Kooperationspartner:innen verschiedene Projektmaßnahmen in der Provinz Kunduz im Norden Afghanistans. Konkret unterhält Katachel Patenschaften für Witwen und deren Kinder und leistet Nothilfe für weitere Bedürftige. An diese werden Lebensmittel, Bekleidung sowie Bargeld verteilt. Auch finanziert der Verein medizinische Behandlungen in Notlagen und engagiert sich beim Bau und Unterhalt von Schulen.
Kinder in Rio e.V.
Kinder in Rio e.V. unterstützt in Brasilien Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Die Organisation hat vor Ort Familienzentren und Angebote offener Jugendarbeit sowie ergänzende Einrichtungen aufgebaut, z.B. eine Farm, eine Gesundheitsstation, Kindertagesstätten, Gemeinschaftszentren und eine betreute Wohneinrichtung für Jugendliche. Die Projekte werden mit finanzieller und fachlicher Unterstützung des deutschen Vereins von der brasilianischen Partnerorganisation „Aldeia da Criança Alegre“ betrieben. Neben dem Unterhalt der Familienzentren und oben genannten Einrichtungen unterstützt Kinder in Rio e.V. auch verschiedene andere Initiativen. Dazu zählen insbesondere die Tagesbetreuung für Klein- und Schulkinder, Kinder- und Familienhilfen in den bedürftigen Gemeinden, offene Kurse im Bereich der Berufsfindung und Berufsvorbereitung sowie die Reintegration und Begleitung von Kindern und Jugendlichen in ihre Ursprungsfamilien. In Deutschland leistet der Verein entwicklungspolitische Informationsarbeit, beispielsweise durch Diavorträge in Kindergärten, Schulen und Pfarrgemeinden, Theater- und Musikspiel sowie Aktionsmaterialien (Gottesdienstvorschläge, Märchensammlung, Koch- und Backrezepte etc.).
Freundeskreis Indien Hilfe zur Selbsthilfe / Interkulturelle Begegnung e.V.
Der Freundeskreis Indien unterstützt die im südostindischen Tiruvannamalai (Bundesstaat Tamil Nadu) ansässigen Shanthimalai Trusts (Stiftungen). Aufgabe der beiden zusammenhängenden Trusts ist es, der Not leidenden Bevölkerung des Amtsbezirks Tiruvannamalai mit seinen rund 90 Dörfern und 150.000 Einwohnern zu helfen. Die Shanthimalai Trusts leisten auf Basis des Gedankens der Hilfe zur Selbsthilfe vor allem Entwicklungsarbeit und betreiben dazu verschiedene Einrichtungen und Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Dorfentwicklung, Frauenförderung, Arbeitsplatzbeschaffung und Umweltschutz. Zudem leisten die Trusts Soforthilfe bei Katastrophen. Der Freundeskreis Indien bietet neben Spenden auch die Möglichkeit der Übernahme einer Patenschaft, entweder in Form einer Bildungspatenschaft (Schulkinder) oder einer Ausbildungspatenschaft. Durch eine Bildungspatenschaft werden dem begünstigten Kind neben kostenlosem Unterricht auch der Transport aus dem Dorf, die Schuluniform, Lernmittel, Schulmahlzeiten sowie medizinische Versorgung gewährt. Die Ausbildungspatenschaften ermöglichen Jugendlichen nach dem Schulabschluss eine dreijährige Berufsausbildung.
HelpAge Deutschland e.V.
HelpAge Deutschland e.V. fördert im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit sowie in Katastrophenfällen Projekte ausländischer Partnerorganisationen, die sich für benachteiligte und Not leidende ältere Menschen einsetzen und eine dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität dieser Menschen zum Ziel haben. Projektbeispiele sind die Unterstützung von Großmüttern, die an Aids verstorbene Eltern ersetzen müssen und die Förderung der Weitergabe des Wissens älterer Menschen. Daneben betreibt der Verein im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit auf politischer und gesellschaftlicher Ebene Lobbyarbeit zu Gunsten der Interessen älterer Menschen.
Don Bosco Mondo e.V. Jugend.Hilfe.Weltweit
Der Verein wurde im Jahr 1980 unter dem Namen „Jugend Dritte Welt - Freunde und Förderer der Missionsprokur der Salesianer Don Boscos in Bonn e.V.“ gegründet und trägt seit dem Jahr 2011 den Namen Don Bosco Mondo e.V. Die Organisation fördert im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit vor allem Kinder- und Jugendhilfeprogramme in über 40 Ländern weltweit. Die Schwerpunkte liegen dabei im Bereich der schulischen und beruflichen Bildung sowie in der Arbeit mit Straßenkindern. Darüber hinaus leistet Don Bosco Mondo Nothilfe, fördert Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und unterstützt die Selbsthilfestrukturen vor Ort beispielsweise durch Programme zur ländlichen Entwicklung.
NETZ Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit e.V.
NETZ Bangladesch ist insbesondere auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Inhaltlich legt der Verein die Schwerpunkte auf Einkommen schaffende Maßnahmen, Grundbildung und Menschenrechte. Konkret werden in Projekten lokaler Kooperationspartner zum Beispiel Existenzgründungen insbesondere von Frauen, sowie Kleinkreditprogramme, Aus- und Fortbildungsprojekte, Schulen oder auch Menschenrechtsbildung für Benachteiligte unterstützt. Mit dem Programm „Ein Leben lang genug Reis“ werden auch in Indien Familien in die Lage versetzt, dauerhaft eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Darüber hinaus leistet die Organisation Hilfe in Katastrophenfällen und fördert zudem die Klimaresilienz der lokalen Bevölkerung durch die Implementierung umweltfreundlicher Anbaumethoden sowie Schulungen zum Katastrophenschutz. Der Verein ist des Weiteren als Entsendeorganisation des Freiwilligenprogramms „weltwärts“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) anerkannt. Im Inland ist NETZ Bangladesch in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit aktiv. Hierzu gehören Aufklärungsarbeit in Schulen, Veranstaltungen und Aktionstage in Kirchengemeinden, Austauschprogramme und Tagungen, der Austausch mit anderen Organisationen und die Herausgabe von Infoschriften.
medico international e.V.
Als Hilfs- und Menschenrechtsorganisation finanziert medico Projekte in über 30 Ländern. Die Hilfen konzentrieren sich regional auf Asien, den Nahen und Mittleren Osten, Zentral- und Lateinamerika sowie das süd- und westliche Afrika. Die sektoralen Schwerpunkte liegen in der Förderung von Gesundheitseinrichtungen, der Unterstützung von Kriegs- und Gewaltopfern, der psychosozialen Begleitung, der Beseitigung von Minen- und anderen Kriegsschäden sowie von Nahrungsmittel- und medizinischen Hilfen in akuten Notlagen. Außerdem leistet der Verein in Deutschland in vielfältiger Weise Öffentlichkeitsarbeit. Dabei geht es um das Eintreten für Menschenrechte im Allgemeinen, den Zugang zu Gesundheit für alle und konkrete Kampagnen wie beispielsweise die Verbesserung der medizinischen Versorgung von Asylsuchenden, die Unterstützung transnationaler Bewegungen zu Klimagerechtigkeit und das Eintreten für menschenwürdige Arbeitsbedingungen durch die Unterstützung gewerkschaftlicher Organisierung der Beschäftigten. medico gehört dem Bündnis Entwicklung Hilft - Gemeinsam für Menschen in Not e.V. an.
ANDHERI HILFE e.V.
Die ANDHERI HILFE leistet seit 1967 Hilfe zur Selbsthilfe für benachteiligte Menschen in Indien und Bangladesch. Dazu arbeitet der Verein unter anderem eng mit dem indischen Centre for Promoting Accountability (CPA Services Private Limited) und ortsansässigen Partnerorganisationen zusammen. Die Fördermaßnahmen umfassen die Bereiche Gesundheit, Bildung, Soziales, Menschenrechtsarbeit, landwirtschaftliche und dörfliche Entwicklung sowie Klima- und Ressourcenschutz. Konkret werden in Projekten einheimischer Partnerorganisationen beispielsweise Augenoperationen sowie die augenmedizinische Versorgung, Existenzgründungen durch mobile Ausbildungszentren, Bildungsprojekte oder auch die Wahrung von Menschenrechten benachteiligter Bevölkerungsgruppen unterstützt. Darüber hinaus fördert der Verein die Klimaresilienz der lokalen Bevölkerung durch die Implementierung umweltfreundlicher Anbaumethoden und die Stärkung von Selbsthilfegruppen. Die Arbeit der ANDHERI HILFE konzentriert sich vorrangig auf Kinder, Frauen, Angehörige der ausgegrenzten Kasten (Dalits und Adivasi), Blinde und Menschen mit Behinderung. In Deutschland betreibt der Verein im Sinne der Völkerverständigung Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Indien und Bangladesch (z.B. bei Veranstaltungen und in Schulen).
Haukari e.V.
Haukari e.V. unterstützt im Irak – hier im Wesentlichen in den kurdischsprachigen Landesteilen – Basisinitiativen und Projekte in den Bereichen der präventiven Gesundheitsarbeit, der Frauenförderung, der Straffälligenhilfe sowie der Flüchtlingsfürsorge. Lokale Partner sind insbesondere die Kurdistan Health Foundation (KHF) und „KHANZAD“, ein Frauenberatungs- und -bildungszentrum in Sulaimania/Nord-Irak, das 1996 durch den Verein initiiert wurde. KHANZAD bietet Frauen unter anderem Alphabetisierungs- und Fortbildungskurse sowie Beratungsleistungen an und unterstützt inhaftierte Frauen und Jugendliche. Außerdem leistet Haukari e.V. Hilfe für Opfer politischer Gewalt (insbesondere der sog. Anfal-Operationen), fördert eine von Frauen, die Anfal überlebt haben, selbst verwaltete und gestaltete Erinnerungs- und Begegnungsstätte sowie ein Kultur- und Jugendzentrum in der Stadt Kifri und hat das Mastura-Institut für angewandte Wissenschaft in der psychosozialen Arbeit gegründet. In Deutschland informiert der Verein im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit durch Publikationen, Seminare und Veranstaltungen über die Situation in den kurdischen Gebieten des Irak. Er setzt sich für politische Lösungen in der Region ein, die die Rechte und die Selbstverwaltung der dortigen Bevölkerung langfristig sichern.
Solidaritätsdienst International e.V. (SODI)
Im Vordergrund der Arbeit von SODI steht die Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen, die am Rande von Gesellschaften leben, diskriminiert werden und Ausbeutungsstrukturen ausgesetzt sind. So setzt sich SODI beispielsweise für die Rechte ethnischer Minderheiten, von Menschen mit Behinderungen oder von Frauen ein. Gemeinsam mit lokalen Partnern vor Ort fördert SODI Projekte zur Selbstorganisation und sozialen Gerechtigkeit, die ökologische Landnutzung und den Umweltschutz sowie Einkommen schaffende und Bildungs-Maßnahmen. Darüber hinaus leistet SODI Hilfe für Opfer von Naturkatastrophen, Kriegen und Bürgerkriegen. In Deutschland betreibt SODI auf vielfältige Weise Informations-, Bildungs- und Kampagnenarbeit.
Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung hat das Ziel, mit ihrer Arbeit zur Umsetzung des Rechts auf Familienplanung und zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Jugendliche sind daher die wichtigste Zielgruppe. Die Stiftung unterstützt junge Menschen im östlichen Afrika dabei, ihre Lebensperspektiven selbst verbessern zu können. Durch die Projekte erhalten sie umfassende Sexualaufklärung, eine bessere Gesundheitsversorgung und Weiterbildungsmöglichkeiten. Gleichzeitig lernen die Jugendlichen, für ihre Rechte einzutreten. Auf nationaler und internationaler Ebene nimmt die Stiftung Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter. Neben dem Hauptsitz in Hannover ist die DSW mit Länderbüros in Äthiopien und Tansania sowie mit Verbindungsbüros in Berlin und Brüssel vertreten. In Kenia und Uganda arbeitet die Stiftung mit eigenständigen Organisationen zusammen.
Tierärzte ohne Grenzen e.V.
Hauptanliegen des Vereins ist es, veterinärmedizinisches Fachwissen in die Entwicklungszusammenarbeit einzubringen. Er setzt sich für eine Verbesserung der Tiergesundheit (insbesondere landwirtschaftlicher Nutztiere), für eine Erhöhung der Produktivität bei der Erzeugung von tierischen Lebensmitteln, für eine Reduzierung von Gesundheitsrisiken durch übertragbare Krankheiten zwischen Menschen und Nutztieren und für eine verbesserte landwirtschaftliche Infrastruktur (z.B. Wasserversorgung) ein. Die Projektaktivitäten dienen in erster Linie der Ernährungssicherung durch eine fachgerechte Tierhaltung. Gleichzeitig sollen sie Einkommen schaffen und die Schulbildung fördern. Die Organisation engagiert sich in der Ausbildung von Tiergesundheitshelfern, die den Aufbau einer langfristigen veterinärmedizinischen Basisversorgung in den Projektgebieten zum Ziel haben. Zu den weiteren Aktivitäten gehören die Stärkung von Frauenrechten und friedensbildende Maßnahmen. In Deutschland engagiert sich der Verein in Form von Bildungsprojekten (z.B. Vorträge an Schulen und Universitäten) zu den Themen Tierhaltung und Tiergesundheit.
Patengemeinschaft für Kinder in Indien e.V.
Die Patengemeinschaft für Kinder in Indien e.V. unterstützt Kinder und Jugendliche in etwa 20 Kinderheimen und Ausbildungseinrichtungen in Südindien mit dem Ziel, ihnen eine Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck bestehen vor Ort zwei Vereine indischen Rechts. Im Rahmen von Familienhilfen hilft die Organisation beim Bau von Häusern, sanitären Einrichtungen sowie mit Einrichtungsgegenständen, Bekleidung oder auch der Verteilung von Kühen und Ziegen. Außerdem engagiert sich der Verein in der Gesundheitshilfe und der Krankenpflege durch den Unterhalt einer Orthopädieklinik mit Rehabilitationszentrum und orthopädischer Werkstatt. Weitere Aktivitäten umfassen den Betrieb von Frauenausbildungszentren und Kindertagesstätten, die Unterstützung von Existenzgründungen, Hilfen für Behinderte und Taubstumme sowie bauliche Maßnahmen wie Brunnenbohrungen oder Zuschüsse zu Häuserrenovierungen. Eine Zielgruppe ist dabei die gesellschaftlich benachteiligte Bevölkerungsgruppe der Adivasi.
German Doctors e.V.
German Doctors e.V. entsendet auf Zeit Ärztinnen und Ärzte (meist in deren Urlaub) zu unentgeltlichen Einsätzen in eigene Projekte. Der Verein arbeitet basismedizinisch und setzt sich für die Prävention von Erkrankungen ein. So führt er beispielsweise Impfkampagnen durch, leistet zahnärztliche Versorgung und bietet Ernährungsberatung an. Besonderes Anliegen ist die Bekämpfung von Armutserkrankungen wie Tuberkulose oder Tropenkrankheiten wie Malaria. Die Ärztinnen und Ärzte arbeiten in Ambulanz-Stationen, mobilen Krankenstationen, Krankenhäusern und allgemeinen Gesundheitsstationen. Durch die Arbeit mit Partnerorganisationen vor Ort wird die Arbeit der German Doctors e.V. in die örtlichen Basisstrukturen eingebettet. Zu den Tätigkeitsfeldern des Vereins gehören auch die pharmazeutisch-medizinische Fachberatung, die Ausbildung von Patientinnen und Patienten sowie die Fortbildung von einheimischen Mitarbeitenden. Neben den eigenen Projekten unterstützt German Doctors e.V. eine Vielzahl von Partnerprojekten finanziell oder durch die Lieferung von Medikamenten. In Griechenland sowie im Rahmen der Seenotrettung im Mittelmeerraum versorgt der Verein zudem geflüchtete Menschen medizinisch und leistet Unterstützung im Ukraine-Krieg.
Rotary Club Overath-Rösrath/Bergisches Land
Hinter dem Namen „Rotary Club Overath-Rösrath/Bergisches Land“ steht weit mehr als nur ein lokales Netzwerk engagierter Menschen. Wir sind eine Wertegemeinschaft, die fest in der Region verwurzelt ist und das rotarische Ideal des „selbstlosen Dienens“ aktiv lebt. Unser Ziel ist es, dort anzupacken, wo Hilfe den größten Unterschied macht – sei es durch die Förderung von Bildung, den Schutz der Umwelt oder die Unterstützung von Menschen in Notlagen.
In unserer Heimatregion schlägt unser Herz besonders für die nächste Generation und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. So unterstützen wir Projekte wie die Naturschule Aggerbogen zur Umweltbildung, fördern mit der Rotary-Initiative „Lesen lernen – Leben lernen“ die Sprachkompetenz von Grundschülern und finanzieren wichtige Räume für die lokale Trauerbegleitung. Doch unser Blick reicht weit über die Grenzen des Bergischen Landes hinaus: Mit internationaler Hilfe, etwa für sauberes Trinkwasser im Senegal oder Hilfslieferungen in die Ukraine, setzen wir Zeichen der globalen Solidarität. Durch Benefiz-Aktionen wie unsere jährlichen Charity-Golfturniere verwandeln wir Gemeinschaftssinn in konkrete Taten. Wir sind lokal aktiv und global vernetzt – immer mit dem Ziel, unsere Welt ein Stück lebenswerter zu gestalten.
Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
Misereor fördert weltweit Projekte in allen Bereichen der Entwicklungsarbeit. Schwerpunktmäßig werden Projekte der Landwirtschaft, der ländlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, des Gesundheitswesens, der Bildung und Information sowie im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung unterstützt. Der Verein ist darüber hinaus bestrebt, die Partnerorganisationen vor Ort zu stärken, um die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten und Abhängigkeiten zu verringern. Zudem leistet die Organisation in Kriegsfällen und bei Naturkatastrophen Not- und Wiederaufbauhilfe. Die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland ist geprägt von der jährlich stattfindenden Fastenaktion. Misereor engagiert sich daneben in den Fair-Handels-Organisationen GEPA und TransFair. Das Hilfswerk gehört dem „Bündnis Entwicklung Hilft - Gemeinsam für Menschen in Not e.V.“ an und ist als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ anerkannt.
Welthaus Bielefeld e.V.
Welthaus Bielefeld e.V. ist in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen tätig. Im Rahmen entwicklungsbezogener Bildungs- und Informationsarbeit gilt das Engagement des Vereins der Zusammenarbeit mit Lehrenden aller Schulformen und Altersstufen, Jugend-, Frauen- und Aktionsgruppen sowie Kirchengemeinden und Trägern der Erwachsenenbildung, die der Verein unter anderem mit Materialien, Beratungen, Seminaren und Fortbildungen unterstützt. Des Weiteren hat er sich zur Aufgabe gemacht, Workshops, Festivals, Lesungen, Tanz- und Theatervorstellungen zu veranstalten oder zu vermitteln, die im Zusammenhang mit den Zielsetzungen der Völkerverständigung und des Kulturaustausches mit Entwicklungsländern stehen. Im Rahmen seiner Öffentlichkeits- bzw. Lobbyarbeit beteiligt sich das Welthaus Bielefeld e.V. an Kampagnen, Aktionen und der öffentlichen Diskussion. Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt der Verein zahlreiche Hilfsprojekte im Ausland (überwiegend in Lateinamerika und Afrika). Deren Hauptaugenmerk ist auf Selbsthilfe und demokratische Basis gerichtet, sie umfassen jedoch darüber hinaus nahezu sämtliche Felder der Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein fördert außerdem Partnerschaften auf kommunaler und schulischer Ebene und will durch seinen Weltladen die „fairen“ Handelsbeziehungen vorantreiben. Welthaus Bielefeld e.V. ist seit 2007 als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ des BMZ anerkannt.