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Haukari e.V.
Haukari e.V. unterstützt im Irak – hier im Wesentlichen in den kurdischsprachigen Landesteilen – Basisinitiativen und Projekte in den Bereichen der präventiven Gesundheitsarbeit, der Frauenförderung, der Straffälligenhilfe sowie der Flüchtlingsfürsorge. Lokale Partner sind insbesondere die Kurdistan Health Foundation (KHF) und „KHANZAD“, ein Frauenberatungs- und -bildungszentrum in Sulaimania/Nord-Irak, das 1996 durch den Verein initiiert wurde. KHANZAD bietet Frauen unter anderem Alphabetisierungs- und Fortbildungskurse sowie Beratungsleistungen an und unterstützt inhaftierte Frauen und Jugendliche. Außerdem leistet Haukari e.V. Hilfe für Opfer politischer Gewalt (insbesondere der sog. Anfal-Operationen), fördert eine von Frauen, die Anfal überlebt haben, selbst verwaltete und gestaltete Erinnerungs- und Begegnungsstätte sowie ein Kultur- und Jugendzentrum in der Stadt Kifri und hat das Mastura-Institut für angewandte Wissenschaft in der psychosozialen Arbeit gegründet. In Deutschland informiert der Verein im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit durch Publikationen, Seminare und Veranstaltungen über die Situation in den kurdischen Gebieten des Irak. Er setzt sich für politische Lösungen in der Region ein, die die Rechte und die Selbstverwaltung der dortigen Bevölkerung langfristig sichern.
World Vision Deutschland e.V.
Im Mittelpunkt der Arbeit des christlichen Hilfswerks World Vision Deutschland e.V. steht die Unterstützung von Kindern, Familien und ihrem Umfeld im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Im Rahmen der regionalen Entwicklungszusammenarbeit werden Projekte in verschiedenen Bereichen wie Ernährung und Landwirtschaft, Gesundheit und Hygiene, Trinkwasserversorgung, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung unterstützt. Ermöglicht werden diese Projekte in erster Linie durch Kinderpatenschaften. Außerdem bilden die Versorgung von Katastrophenopfern und Kriegsflüchtlingen sowie die Katastrophenvorsorge einen Schwerpunkt der Arbeit des Vereins. Im Rahmen seiner entwicklungspolitischen Aufklärungsarbeit in Deutschland tritt World Vision für die Rechte und Bedürfnisse von Kindern in den am wenigsten entwickelten Ländern ein. Darüber hinaus befasst sich das World Vision Institut für Forschung und Entwicklung mit den Themen Armut, gesellschaftliche Benachteiligung und soziale Ungerechtigkeit von Kindern.
Gegen NOMA – PARMED e.V.
Gegen NOMA - PARMED e.V. setzt sich für die nachhaltige Bekämpfung der Kinderkrankheit Noma in Burkina Faso ein. Der Schwerpunkt liegt auf Präventionsprogrammen in Partnerschaft mit dem burkinischen Gesundheitsministerium. Diese beinhalten die Ausbildung von einheimischen Gesundheitsagenten, traditionellen Heilern sowie Mitgliedern lokaler Vereine für die Prävention, Frühdiagnose und Behandlung der Krankheit. Durch breit angelegte Sensibilisierungskampagnen wurden bisher mehrere hunderttausend Einwohner:innen der Sahel-Region in den verschiedenen Landessprachen über Noma und seine Ursachen aufgeklärt. Müttern vermittelt der Verein in Aufklärungssitzungen Kenntnisse über Kleinkind- bzw. Mangelernährung, Mund- und Zahnhygiene, die Früherkennung und Symptome der Krankheit. Zudem wurde ein gemeindebasiertes Forschungs- und Überwachungssystem eingerichtet, um Fälle von Noma und anderen Mund- und Gesichtskrankheiten in der Sahel-Region erkennen und entsprechende Behandlungen ermöglichen zu können. Gegen Noma plant, seine Aktivitäten auf andere Landesregionen (seit 2024 die Region Centre-Sud) auszuweiten, um die Kapazitäten von Gesundheitspersonal in der Prävention, Pflege und Überwachung von Noma auf nationaler Ebene zu stärken. Weiterhin unterstützt der Verein mehrere Gesundheitsstationen sowie eine Universität in Burkina Faso (Medizin-Stipendien) und kümmert sich um die medizinische Versorgung von akuten Noma-Fällen.
Solidaritätsdienst International e.V. (SODI)
Im Vordergrund der Arbeit von SODI steht die Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen, die am Rande von Gesellschaften leben, diskriminiert werden und Ausbeutungsstrukturen ausgesetzt sind. So setzt sich SODI beispielsweise für die Rechte ethnischer Minderheiten, von Menschen mit Behinderungen oder von Frauen ein. Gemeinsam mit lokalen Partnern vor Ort fördert SODI Projekte zur Selbstorganisation und sozialen Gerechtigkeit, die ökologische Landnutzung und den Umweltschutz sowie Einkommen schaffende und Bildungs-Maßnahmen. Darüber hinaus leistet SODI Hilfe für Opfer von Naturkatastrophen, Kriegen und Bürgerkriegen. In Deutschland betreibt SODI auf vielfältige Weise Informations-, Bildungs- und Kampagnenarbeit.
Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)
Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung hat das Ziel, mit ihrer Arbeit zur Umsetzung des Rechts auf Familienplanung und zu einer zukunftsfähigen Bevölkerungsentwicklung beizutragen. Jugendliche sind daher die wichtigste Zielgruppe. Die Stiftung unterstützt junge Menschen im östlichen Afrika dabei, ihre Lebensperspektiven selbst verbessern zu können. Durch die Projekte erhalten sie umfassende Sexualaufklärung, eine bessere Gesundheitsversorgung und Weiterbildungsmöglichkeiten. Gleichzeitig lernen die Jugendlichen, für ihre Rechte einzutreten. Auf nationaler und internationaler Ebene nimmt die Stiftung Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse in den Bereichen Gesundheit, Familienplanung und Gleichstellung der Geschlechter. Neben dem Hauptsitz in Hannover ist die DSW mit Länderbüros in Äthiopien und Tansania sowie mit Verbindungsbüros in Berlin und Brüssel vertreten. In Kenia und Uganda arbeitet die Stiftung mit eigenständigen Organisationen zusammen.
EuroNatur – Stiftung Europäisches Naturerbe
Die Fördermaßnahmen der Stiftung sind vielfältig und umfassen Natur- und Artenschutzprojekte (wie zum Beispiel „Grünes Band Europa“ „Europas Flüsse“, „Zugvogelschutz“, „Bär, Wolf und Luchs in Europa“), den Einsatz für die Erhaltung gefährdeter Wildtierpopulationen und ihrer Lebensgrundlagen sowie die Planung und Einrichtung von Schutzgebieten. EuroNatur kooperiert dabei mit lokalen und regionalen Partnern. Zudem wirkt die Stiftung mit bei der Beratung und Begleitung von Regionalentwicklungsmaßnahmen in Landwirtschaft, Tourismus und Verkehr und engagiert sich bei der Vernetzung von Naturschutz mit Wissenschaft, Politik und Ökonomie. Auch fördert EuroNatur die grenzübergreifende Zusammenarbeit internationaler Expertinnen und Experten.
Tierärzte ohne Grenzen e.V.
Hauptanliegen des Vereins ist es, veterinärmedizinisches Fachwissen in die Entwicklungszusammenarbeit einzubringen. Er setzt sich für eine Verbesserung der Tiergesundheit (insbesondere landwirtschaftlicher Nutztiere), für eine Erhöhung der Produktivität bei der Erzeugung von tierischen Lebensmitteln, für eine Reduzierung von Gesundheitsrisiken durch übertragbare Krankheiten zwischen Menschen und Nutztieren und für eine verbesserte landwirtschaftliche Infrastruktur (z.B. Wasserversorgung) ein. Die Projektaktivitäten dienen in erster Linie der Ernährungssicherung durch eine fachgerechte Tierhaltung. Gleichzeitig sollen sie Einkommen schaffen und die Schulbildung fördern. Die Organisation engagiert sich in der Ausbildung von Tiergesundheitshelfern, die den Aufbau einer langfristigen veterinärmedizinischen Basisversorgung in den Projektgebieten zum Ziel haben. Zu den weiteren Aktivitäten gehören die Stärkung von Frauenrechten und friedensbildende Maßnahmen. In Deutschland engagiert sich der Verein in Form von Bildungsprojekten (z.B. Vorträge an Schulen und Universitäten) zu den Themen Tierhaltung und Tiergesundheit.
German Doctors e.V.
German Doctors e.V. entsendet auf Zeit Ärztinnen und Ärzte (meist in deren Urlaub) zu unentgeltlichen Einsätzen in eigene Projekte. Der Verein arbeitet basismedizinisch und setzt sich für die Prävention von Erkrankungen ein. So führt er beispielsweise Impfkampagnen durch, leistet zahnärztliche Versorgung und bietet Ernährungsberatung an. Besonderes Anliegen ist die Bekämpfung von Armutserkrankungen wie Tuberkulose oder Tropenkrankheiten wie Malaria. Die Ärztinnen und Ärzte arbeiten in Ambulanz-Stationen, mobilen Krankenstationen, Krankenhäusern und allgemeinen Gesundheitsstationen. Durch die Arbeit mit Partnerorganisationen vor Ort wird die Arbeit der German Doctors e.V. in die örtlichen Basisstrukturen eingebettet. Zu den Tätigkeitsfeldern des Vereins gehören auch die pharmazeutisch-medizinische Fachberatung, die Ausbildung von Patientinnen und Patienten sowie die Fortbildung von einheimischen Mitarbeitenden. Neben den eigenen Projekten unterstützt German Doctors e.V. eine Vielzahl von Partnerprojekten finanziell oder durch die Lieferung von Medikamenten. In Griechenland sowie im Rahmen der Seenotrettung im Mittelmeerraum versorgt der Verein zudem geflüchtete Menschen medizinisch und leistet Unterstützung im Ukraine-Krieg.
Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Hessen e.V.
Der Verein versteht sich als Interessenvertretung für MS-Kranke und ihre Angehörigen, berät diese in medizinischen, rechtlichen und beruflichen Fragen, organisiert und führt sozialmedizinische Nachsorge durch und leistet soziale Unterstützung. Die Beratung findet unter anderem in sechs Beratungsstellen, durch Peerberater:innen, in Selbsthilfegruppen und über Beratungstelefone statt. Darüber hinaus ist der DMSG Landesverband Hessen in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) an neun Standorten aktiv. Der Verein führt krankheitsbezogene Informationsveranstaltungen sowie Patientenforen durch, organisiert Information und Schulung ehrenamtlicher Mitarbeitenden der Selbsthilfegruppen und bietet zur besseren Krankheitsbewältigung gruppentherapeutische Angebote für MS-Kranke und ihre Angehörigen an. Zu den Angeboten des Vereins gehören auch Behindertenfahrdienste sowie Behindertenfreizeiten.
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.
Die Haupttätigkeitsbereiche der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste sind der lang-, mittel- und kurzfristige Freiwilligendienst sowie die Inlandsarbeit. Beim langfristigen Freiwilligendienst engagieren sich junge Menschen für 12 Monate in einem ASF-Projekt. Sie betreuen beispielsweise Überlebende des Holocaust, arbeiten in Gedenkstätten, bei Friedens- und Antirassismusorganisationen, in Behinderten- und Alteneinrichtungen oder helfen Obdachlosen, Flüchtlingen und ethnischen Minderheiten. Auf diese Weise leisten die Freiwilligen einen konkreten Beitrag zu Frieden und Verständigung in Ländern, die in besonderem Maße unter den Gräueln des Nationalsozialismus zu leiden hatten. Die mittelfristigen Dienste dauern drei bis sechs Monate. Im Rahmen des kurzfristigen Freiwilligendienstes veranstaltet die ASF internationale Workcamps (Sommerlager), an denen Jugendliche aus unterschiedlichen Ländern teilnehmen. Weitere Arbeitsinhalte sind die Instandhaltung von Gedenkstätten, Synagogen und jüdischen Friedhöfen, der Bau sozialer Einrichtungen oder die Gestaltung von Freizeiten mit behinderten Menschen.
Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V. Selbsthilfe Demenz
Einen Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten bildet die Beratung der Angehörigen von Demenzkranken. Im Rahmen des Projekts „Selbsthilfeinitiative zur Unterstützung von Angehörigen Demenzkranker“ werden Anfragen Rat suchender Angehöriger beantwortet, Informationsmaterial versendet sowie Fachbücher und Videos verliehen. Die Beratungsgespräche erfolgen hauptsächlich telefonisch, aber bei Bedarf auch im persönlichen Gespräch. Zudem vermittelt das Projekt Betroffenen ehrenamtliche Betreuungshilfen zur vorübergehenden Entlastung. Die AGB e.V. unterstützt und initiiert Selbsthilfegruppen von Angehörigen Demenzkranker. Im Rahmen dieser Projektinitiative führt der Verein Fort- und Weiterbildungen für Pflegepersonal und andere in der Altenhilfe tätige Fachkräfte durch, zum Beispiel in Sozialstationen, Heimen, Krankenhäusern und Ausbildungsinstituten für Altenpflegepersonal. Auf diesen Fortbildungsveranstaltungen werden medizinische und pflegerische Informationen zur Alzheimer-Demenz weitergegeben. Insbesondere versucht der Verein, auf die Belastungssituation pflegender Angehöriger aufmerksam zu machen. Des Weiteren unterstützt die AGB e.V. die Schaffung von geeigneten Tagesstätten und betreuten Wohnformen für Demenzkranke.
DIE FLECKENBÜHLER e.V.
Hauptanliegen des Vereins DIE FLECKENBÜHLER e.V. ist es, für Menschen mit Suchtproblemen, die drogenfrei und selbstbestimmt leben wollen, Bedingungen zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, ihr Abhängigkeitsproblem in den Griff zu bekommen. Die konkrete Hilfe wird von den beiden Tochtergesellschaften des Vereins – „Die Fleckenbühler Hof Fleckenbühl gemeinnützige und mildtätige Gesellschaft mbH“, Cölbe-Schönstadt, sowie „Die Fleckenbühler Haus Frankfurt gemeinnützige und mildtätige Gesellschaft mbH“, Frankfurt am Main – geleistet. Sie beraten hilfesuchende Menschen mit Suchtproblemen und bieten Unterbringung, Ausbildung und Arbeit in den Selbsthilfeeinrichtungen an. Die Gesellschaften betreiben verschiedene Zweckbetriebe, wie den als Demeter-Betrieb anerkannten landwirtschaftlichen Betrieb auf Hof Fleckenbühl, ein Hofcafé, Bioläden, eine Käserei, Bäckerei und Töpferei sowie ein Transport- und Umzugsunternehmen. Über das Thema Sucht, die Suchtarbeit sowie die vielfältigen Projekte berichtet der Verein in seiner Zeitung „die Fleckenbühler“.
Reporter ohne Grenzen, deutsche Sektion e.V.
Reporter ohne Grenzen ist der deutsche Zweig der 1985 in Frankreich gegründeten Organisation Reporters Sans Frontières. Das Netzwerk setzt sich weltweit für Meinungs- und Pressefreiheit ein. Etwa 130 Korrespondent:innen recherchieren und dokumentieren Verstöße gegen die Informationsfreiheit und unterstützen verfolgte Journalisten und „Blogger“ vor allem in Krisengebieten. Reporter ohne Grenzen dokumentiert diese Vorfälle, macht sie öffentlich und leistet damit nachhaltige Aufklärungsarbeit. Die Organisation setzt sich für bedrohte Journalist:innen ein, vermittelt juristischen Beistand, unterstützt die Familien verfolgter Journalist:innen und hilft Medienschaffenden im Exil. Der Verein engagiert sich auch für mehr Sicherheit und besseren Schutz von Medienschaffenden und wendet sich in diesem Zusammenhang gegen den Einsatz von Überwachungstechnik und gegen restriktive Mediengesetze.
Förderverein Berliner Schloss e.V.
Der Förderverein Berliner Schloss e.V. hat sich viele Jahre für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses eingesetzt und Spenden zur Finanzierung der Wiederherstellung der Schlossfassaden gesammelt. Daneben leistet der Verein zugleich kultur- und bauhistorische Bildungsarbeit in Bezug auf das Berliner Schloss. Für die Rekonstruktion der Schlossfassaden ließ der Förderverein im Zuge umfangreicher Forschungs- und Planungsarbeiten detaillierte Architektenpläne der Schlossfassaden erarbeiten, die Bestandteil des Architekturwettbewerbs „Wiedererrichtung des Berliner Schlosses – Bau des Humboldt-Forums im Schlossareal Berlin“ waren. Im Auftrag der Organisation wurden zugleich Modelle und Prototypen der Fassaden- und Schmuckelemente als Grundlage für die Rekonstruktion der Barockfassaden erstellt. Die Baupläne und Fassadenmodelle hat der Verein an die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss weitergegeben. Die gemeinnützige, in Berlin ansässige Stiftung hatte die Bauherrenfunktion übernommen und ist Eigentümerin des Bauwerkes. Für weitere Rekonstruktionsarbeiten benötigte Spendenmittel leitet der Förderverein Berliner Schloss e.V. sukzessive an die Stiftung weiter.
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe versteht sich als primäre Ansprechpartnerin auf dem Gebiet der Gefäßerkrankungen mit dem Schwerpunkt Schlaganfall. Die Stiftung widmet sich mit der bundesweiten Unterstützung durch eine Vielzahl ehrenamtlicher Kräfte ihrem Satzungsauftrag, Schlaganfälle zu verhindern und zur Verbesserung der Versorgung von Schlaganfall-Patienten beizutragen. Das Leistungsangebot umfasst die Information, Aufklärung und Beratung sowie die Unterstützung der Forschungsförderung und Fortbildung der medizinischen Berufe. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe tritt für die Gesundheitsförderung sowie die Verbesserung der Prävention, Akutversorgung und Rehabilitation des Schlaganfalls ein, beispielsweise durch die flächendeckende Etablierung von Schlaganfall-Stationen, die Einrichtung einer durchgehenden Versorgungskette, die Begleitung der betroffenen Menschen durch Lotsen sowie die Initiierung und Förderung von Selbsthilfegruppen.
Kinderhilfe PASSO FUNDO e.V.
Die Kinderhilfe PASSO FUNDO e.V. fördert in Brasilien Kinder- und Jugendzentren in Passo Fundo, die von der örtlichen Diözesan-Caritas getragen und betreut werden. Die Förderung erfolgt vorrangig in Form von persönlichen Patenschaften. Die Kinder und Jugendlichen werden in mehreren Kindergärten und Jugendzentren betreut sowie in einem Berufsbildungszentrum in verschiedenen Kursen beruflich gefördert. Sie verbringen in den Einrichtungen einen Teil des Tages, leben aber noch bei ihren Eltern. Die Gelder werden insbesondere für die Kosten der Kinder- und Jugendzentren (einschließlich Personal), medizinische und psychologische Versorgung, Verpflegung der Kinder, Kleidung und Schulmaterial verwendet.
Aktion Friedensdorf e.V.
Im Rahmen der Einzelfallhilfe werden Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten in Deutschland medizinisch behandelt, die in ihren Heimatländern nicht ausreichend medizinisch versorgt werden können. Die Behandlung in den Krankenhäusern erfolgt in der Regel kostenlos. Bis zur Rückführung in ihre Heimatländer werden die behandelten Kinder gemeinsam im Friedensdorf untergebracht. Die Aktion Friedensdorf betreibt Friedensdörfer, Basisgesundheitsstationen und andere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung unter anderem in Afghanistan, Kambodscha, Rumänien, Sri Lanka, Tadschikistan und Vietnam. Diese Einrichtungen arbeiten selbstständig im Bereich der medizinischen Versorgung und Rehabilitation. In Vietnam beispielsweise hat der Verein elf Friedensdörfer und zahlreiche Basisgesundheitsstationen zumeist in ländlichen Gebieten errichtet, welche nun in eigener Regie geführt werden. Finanziert werden die Friedensdörfer teilweise vom deutschen Verein und teilweise von den ausländischen Mitgliedervereinen, die rechtlich selbstständig und unabhängig von der Zentrale in Oberhausen sind. Die friedenspädagogische Arbeit in Form von Seminaren wird durch das zum Verein gehörige Friedensdorf Bildungswerk geleistet.
Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.
Misereor fördert weltweit Projekte in allen Bereichen der Entwicklungsarbeit. Schwerpunktmäßig werden Projekte der Landwirtschaft, der ländlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, des Gesundheitswesens, der Bildung und Information sowie im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung unterstützt. Der Verein ist darüber hinaus bestrebt, die Partnerorganisationen vor Ort zu stärken, um die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten und Abhängigkeiten zu verringern. Zudem leistet die Organisation in Kriegsfällen und bei Naturkatastrophen Not- und Wiederaufbauhilfe. Die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland ist geprägt von der jährlich stattfindenden Fastenaktion. Misereor engagiert sich daneben in den Fair-Handels-Organisationen GEPA und TransFair. Das Hilfswerk gehört dem „Bündnis Entwicklung Hilft - Gemeinsam für Menschen in Not e.V.“ an und ist als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ anerkannt.
Bündnis Entwicklung Hilft – Gemeinsam für Menschen in Not e.V.
Bündnis Entwicklung Hilft ist ein Zusammenschluss der neun Hilfswerke Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe, German Doctors, Kindernothilfe, medico international, Misereor, Oxfam, Plan International, terre des hommes und Welthungerhilfe. Die im Bündnis Entwicklung Hilft zusammenarbeitenden Hilfsorganisationen leisten akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten. Zu diesem Zweck sammelt das Bündnis Spenden und leitet diese an die Mitgliedsorganisationen weiter. Darüber hinaus leistet das Bündnis Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. Ursachen von Katastrophen und Krisen werden sichtbar gemacht und Möglichkeiten der Behebung von Not und Elend aufgezeigt. Dazu dient insbesondere der WeltRisikoBericht, der jährlich vom Bündnis Entwicklung Hilft herausgegeben wird.
Welthaus Bielefeld e.V.
Welthaus Bielefeld e.V. ist in Deutschland vor allem in Nordrhein-Westfalen tätig. Im Rahmen entwicklungsbezogener Bildungs- und Informationsarbeit gilt das Engagement des Vereins der Zusammenarbeit mit Lehrenden aller Schulformen und Altersstufen, Jugend-, Frauen- und Aktionsgruppen sowie Kirchengemeinden und Trägern der Erwachsenenbildung, die der Verein unter anderem mit Materialien, Beratungen, Seminaren und Fortbildungen unterstützt. Des Weiteren hat er sich zur Aufgabe gemacht, Workshops, Festivals, Lesungen, Tanz- und Theatervorstellungen zu veranstalten oder zu vermitteln, die im Zusammenhang mit den Zielsetzungen der Völkerverständigung und des Kulturaustausches mit Entwicklungsländern stehen. Im Rahmen seiner Öffentlichkeits- bzw. Lobbyarbeit beteiligt sich das Welthaus Bielefeld e.V. an Kampagnen, Aktionen und der öffentlichen Diskussion. Im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt der Verein zahlreiche Hilfsprojekte im Ausland (überwiegend in Lateinamerika und Afrika). Deren Hauptaugenmerk ist auf Selbsthilfe und demokratische Basis gerichtet, sie umfassen jedoch darüber hinaus nahezu sämtliche Felder der Entwicklungszusammenarbeit. Der Verein fördert außerdem Partnerschaften auf kommunaler und schulischer Ebene und will durch seinen Weltladen die „fairen“ Handelsbeziehungen vorantreiben. Welthaus Bielefeld e.V. ist seit 2007 als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes „weltwärts“ des BMZ anerkannt.
Bischöfliche Aktion Adveniat e.V.
Adveniat unterstützt Projekte und Initiativen der Kirche in Lateinamerika insbesondere mit dem Ziel der Armutsbekämpfung. Projektanträge kann jede katholische Gemeinschaft, Einrichtung, Pfarrei, Diözese, Bischofskonferenz oder kontinentale kirchliche Organisation in Lateinamerika und der Karibik stellen. Dabei müssen die Anträge unter anderem basis- und armutsorientiert sein. Konkret fördert Adveniat insbesondere die Aus- und Weiterbildung kirchlicher Fachkräfte, Unterhaltsbeihilfen für Ordensleute und pastorale Mitarbeitende sowie die Errichtung einer Basisinfrastruktur (Gemeindezentren, Bildungshäuser, Kapellen, Transportmittel). Zudem stellt Adveniat pastorale Hilfsmittel zur Verfügung und leistet bei Bedarf Notfallhilfe.
Tafel Deutschland e.V.
Die Tafel Deutschland e.V. ist die Dachorganisation der knapp 1.000 lokalen Tafeln, die ihrerseits rechtlich selbstständig sind oder aber in Trägerschaft eines gemeinnützigen Wohlfahrtsverbands arbeiten. Sie geben überschüssige, beanstandungsfreie Lebensmittel aus Produktion, Handel und Gastronomie kostenlos oder zu einem symbolischen Beitrag an bedürftige Menschen ab. Der Verband mit seinen bundesweit mehr als 2.000 Ausgabestellen wird von rund 60.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie unzähligen kleinen und großen Unternehmen unterstützt. Die Angebote der Tafeln werden nach Angaben des Verbands von bis zu 2 Millionen Menschen in Anspruch genommen. Hauptaufgaben der Tafel Deutschland sind die Vermittlung von Sponsorenleistungen für die Tafeln, die Förderung ausgewählter Tafelprojekte, die Interessenvertretung gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die Unterstützung seiner Mitglieder durch Wissensaustausch, Weiterbildung und Beratung sowie Hilfestellungen bei Neugründungen von örtlichen Tafeln.
GLS Zukunftsstiftung Entwicklung
Die Förderung der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung zielt darauf ab, Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Lebensverhältnisse unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen, Ressourcen und individuellen Bedürfnisse eigenverantwortlich und selbstbestimmt zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung von Frauen. Schwerpunkte der Projektarbeit sind insbesondere der organische Landbau mit dem Ziel der gesicherten Selbstversorgung von Kleinbäuerinnen und -bauern, emanzipatorische Bildung, eine präventive und nachhaltige Basisgesundheitsversorgung, die Unterstützung von Projektpartner:innen bei der Durchsetzung von Menschen- und Umweltrechten, die Förderung von Kleingewerbe und Mikrokrediten sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. Darüber hinaus vermittelt die Stiftung Patenschaften, die in erster Linie auf schulische Förderungen ausgerichtet sind.
HUMAN HELP NETWORK e.V.
HUMAN HELP NETWORK e.V. unterstützt weltweit Entwicklungs- und Nothilfeprojekte. Hauptanliegen des Vereins ist es, benachteiligten Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung und Ausbildung zu verschaffen und sie vor Unterdrückung und Ausbeutung zu schützen. Dazu fördert die Organisation insbesondere den Ausbau von Schulen, Straßenkinderprojekte und Kinderschutzzentren sowie Projekte der Berufsausbildung. Die Durchführung der Projekte obliegt meist Partnerorganisationen. Hauptprojektländer sind Ruanda und Thailand. In der thailändischen Touristenhochburg Pattaya unterstützt HHN ein von der Partnerorganisation HUMAN HELP NETWORK Foundation Thailand betriebenes Kinderschutzzentrum. In Ruanda engagiert sich HHN in Kooperation mit der STRIVE Foundation Rwanda insbesondere für die Unterstützung verwaister Kinder, die gemeinsam mit ihren Geschwistern in sogenannten Kinderfamilien aufwachsen.
Maximilian-Kolbe-Werk e.V.
Das Maximilian-Kolbe-Werk unterstützt seit 1973 KZ- und Ghettoüberlebende in Polen und seit 1992 auch in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion mit dem Ziel, zur Versöhnung und Verständigung beizutragen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die Begegnung von Mensch zu Mensch. Das Werk gewährt Beihilfen für ehemalige KZ-Häftlinge und deren Angehörige. Zudem bietet die Organisation Hilfe für pflegebedürftige KZ-Überlebende in Form einer fachlichen Unterstützung bei der häuslichen Pflege, der Bereitstellung medizinischer Hilfsmittel sowie in Form von wohnortnahen Kuraufenthalten. In den Ländern der ehemaligen Sowjetunion werden die Betroffenen im Rahmen von Hilfs- und Begegnungsprojekten zu zentralen Treffen eingeladen. Als einen der – aus Sicht des Vereins – wichtigsten Beiträge zur Versöhnung und Verständigung organisiert das Maximilian-Kolbe-Werk jährlich Erholungs- und Begegnungsaufenthalte in Deutschland. Darüber hinaus fördert der Verein qualifizierte Zeitzeugenprojekte in ganz Deutschland, bei denen die Betroffenen ihre Erinnerungen an Schulklassen und interessierte Gruppen weitergeben.
Shelter Now Germany e.V.
Der Verein fördert Projekte von Shelter Now Afghanistan in Afghanistan und unterstützt Flüchtlinge, vorwiegend Jesiden, im Nordirak. In weiten Teilen Afghanistans unterstützt Shelter Now Germany e.V. Menschen beim Aufbau ihrer Dörfer und bei der Existenzsicherung, besonders im landwirtschaftlichen Bereich u.a. durch Mikrokredite. Der Verein fördert den Bau von Schulen und Kliniken, Brücken und Wasserversorgungsanlagen. Schulen, Waisenhäuser und Bildungseinrichtungen für Gehörlose und Blinde werden ebenso unterstützt wie eine moderne Zahnklinik.
ElasmOcean e.V.
ElasmOcean e.V. setzt sich für den Schutz der Meere ein. Nach dem Leitbild „Meer Schutz durch Wissen” leistet die Organisation insbesondere Bildungs- und Aufklärungsarbeit zu den Themen Artenschutz, Klimawandel, Meeresverschmutzung und Plastik im Meer mit einem Schwerpunkt auf dem Schutz von Haien. Die Aufklärungsarbeit erfolgt sowohl durch Fachpublikationen als auch durch Vorträge oder im Rahmen von Veranstaltungen. Ein besonderes Anliegen des Vereins ist die Umweltbildung von Kindern und Jugendlichen. Dazu hat ElasmOcean e.V. für verschiedene Altersgruppen ab dem Kindergartenalter unterschiedliche Konzepte entwickelt, um sein Themenspektrum altersgerecht zu vermitteln, etwa durch Lernspiele, mit haptischem Anschauungsmaterial, durch Simulationen mit der VR-Brille oder mit Vorträgen. Darüber hinaus betreibt ElasmOcean e.V. politische Lobbyarbeit.