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255 Projekte verfügbar
International Justice Mission Deutschland e.V.
International Justice Mission Deutschland e.V. ist der deutsche Zweig der internationalen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM). Weltweit setzt sich IJM für die Rechte armer Menschen ein, die von Gewalt betroffen sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von Menschenhandel und moderner Sklaverei. In Zusammenarbeit mit den Regierungen und Behörden in den Projektländern fördert IJM die Funktionsfähigkeit von Rechtssystemen. Dadurch werden Menschenrechte durchgesetzt und arme Menschen vor Gewalt geschützt. IJM befreit Opfer aus Sklaverei und anderen Formen massiver Unterdrückung. Gemeinsam mit den lokalen Strafverfolgungsbehörden werden Täter überführt. Der Verein setzt sich für faire Gerichtsprozesse und angemessene Verurteilungen im Rahmen der jeweiligen Gesetze des Landes ein. Um nachhaltige Veränderung zu schaffen, schult IJM Deutschland Polizisten, Staatsanwälte und Richter. Gleichzeitig werden Betroffene gestärkt und durch eine psychosoziale Nachsorge begleitet, damit sie ein eigenständiges Leben führen und sich frei entfalten können.
INTERPLAST-Stiftung
Die Stiftung wurde 2004 vom INTERPLAST - Germany e.V. gegründet, um in Entwicklungsländern Menschen mit angeborenen und erworbenen Defekten, wie Gesichtsfehlbildungen, Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Verbrennungsnarben und Tumoren der Haut und des Kopfes, die in das Fachgebiet der Plastischen Chirurgie fallen, zu behandeln. Zu den konkreten Aktivitäten der INTERPLAST-Stiftung gehören die Finanzierung von Verbrauchsmaterial, medizinischen Instrumenten und technischem Gerät, beispielsweise für die Ausstattung von Laboren. Darüber hinaus wird der Ausbau von Behandlungskapazitäten, wie Operationssälen und Aufwachräumen in den vom Verein gegründeten beziehungsweise finanziell geförderten Krankenhäusern unterstützt. Auch fördert die Stiftung die berufliche Ausbildung von medizinischem Fachpersonal. Ziel ist es, die Operationseinsätze sowie die Arbeit der einheimischen Kräfte zu sichern und damit langfristig zu einer Verbesserung der medizinischen Versorgung der Betroffenen beizutragen.
Johannes-Hospiz Münster gGmbH
Die Gesellschaft betreibt ein Hospiz für schwerstkranke und sterbende Menschen in Münster. Die Aufnahme erfolgt auf eigenen Wunsch. Der Fort- und Weiterbildungsbereich (Akademie) des Johannes-Hospizes wendet sich insbesondere an Fachkräfte im medizinisch-pflegerischen Bereich. Des Weiteren bildet die Organisation ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für ihre Aufgabe in der Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen aus. Sie unterhält einen ehrenamtlichen ambulanten Hospizdienst und führt Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Sterben und Tod durch.
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Die Arbeitsbereiche der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher Einrichtungen und Tätigkeitsfelder. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem Rettungs- und Sanitätsdienst sowie Katastrophenschutz. Zudem setzt sie Ambulanzflugzeuge ein und unterhält einen Auslandsrückholdienst. Weiterhin betreibt die JUH die Ausbildung von Rettungssanitätern und – insbesondere auch für Jugendliche und Kinder – die Ausbildung im Bereich Erste Hilfe. Ebenso betreibt die JUH Kindertagesstätten und ist in der Jugendarbeit aktiv. Für alte, kranke und behinderte Menschen unterhält die JUH ambulante Sozialstationen und Seniorendienste sowie Krankenpflegedienste. Im Ausland leistet der Verein in verschiedenen Krisengebieten der Welt humanitäre Hilfe.
Jürgen-Wahn-Stiftung e.V.
Die Jürgen-Wahn-Stiftung e.V. engagiert sich nach dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ in verschiedenen Ländern in den Bereichen Jugendfürsorge und Jugendpflege sowie Gesundheits- und Bildungswesen. So unterstützt der Verein den Bau und Betrieb von Waisenhäusern, Kindergärten und Tagesstätten für arme und behinderte Kinder, sammelt Hilfsmittel für Krankenhäuser, finanziert den Ausbau von Hospitälern und unterstützt die Aus- und Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Personal. In Einzelfällen wird zu Spenden für spezielle Operationen aufgerufen. Durch Mikrokreditprogramme werden insbesondere Frauen und benachteiligte indigene Bevölkerungsgruppen gefördert. Auch beteiligt sich der Verein bei der Hilfe nach Katastrophen. Darüber hinaus ermöglicht die Organisation jungen Menschen, die sich sozial engagieren möchten, die Mitarbeit in Projekten. Zudem vermittelt der Verein Kinderpatenschaften.
Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V.
Kakuma Refugee Camp / Don Bosco Kakuma Flüchtlingshilfe Ostafrika e.V. setzt sich für die Verbesserungen der Lebensbedingungen von armen und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Kenia ein. Der Verein unterstützt aktuell drei Hilfsprojekte. Partner vor Ort ist der Salesianer-Orden. Im Mittelpunkt steht die soziale und schulische Förderung von ungefähr 1.100 Flüchtlingskindern zwischen 8 und 12 Jahren in den Flüchtlingslagern Kakuma und Kalobeyei im Nordwesten Kenias. Darüber hinaus unterstützt der Verein das Förderwerk Bosco Boys des Salesianer-Ordens in Nairobi, das zuvor auf der Straße lebenden Jungen eine sichere Unterbringung bietet, sie rehabilitiert und ihnen eine schulische und handwerkliche Ausbildung ermöglicht. Außerdem fördert er das Projekt Bosco Girls der Salesianer-Schwestern in Dagoretti Market, einem Slum in Nairobi, in dem Kinder unterrichtet sowie Mädchen und junge Frauen für handwerkliche und technische Berufe ausgebildet werden.
Karuna Deutschland e.V.
Karuna Deutschland e.V. unterstützt verschiedene Projekte in Indien, Nepal und Bangladesch. Dazu arbeitet der Verein unter anderem mit der britischen Schwesterorganisation Karuna Trust und ortsansässigen Partnerorganisationen zusammen. Gemäß dem Ideal der Hilfe zur Selbsthilfe finanziert der Verein insbesondere Bildung für Mädchen und Jungen, ein Wohnheim für benachteiligte Mädchen und junge Frauen sowie den Bau und Unterhalt von Geburtshilfestationen. Ziel der Fördermaßnahmen ist es, Armut und Diskriminierung zu überwinden und insbesondere Mädchen, Frauen und Angehörigen der ausgegrenzten Kasten (Dalits und Adivasi) neue Lebensperspektiven und einen selbstbestimmten Lebensweg zu ermöglichen. Der Verein fördert zudem die Einrichtung von Selbsthilfegruppen, die sich für die Stärkung von Frauen und die Wahrung der Menschenrechte einsetzen. Hierzu gehören beispielsweise das „Maitri-Netzwerk“ und das Projekt „Stimme der Frauen“, die unter anderem Frauen aus marginalisierten Gruppen nach Gewalterfahrungen in die Lage versetzen, juristische Schritte einzuleiten. Um den Folgen des Klimawandels in Indien und Bangladesch zu begegnen und die Klimaresilienz zu fördern setzt sich der Verein zudem für eine Stärkung der Selbstorganisation der lokalen Bevölkerung, die Implementierung ökologischer Landwirtschaft und Schulungen von Frauengruppen zu den Ursachen von Naturkatastrophen und ihrer Bewältigung ein. Im Inland betreibt Karuna Deutschland e.V. Bildungs- und Informationsarbeit am Beispiel Indien und Nepal durch Veranstaltungen, Vorträge und Workshops.
Katachel e.V.
Der Verein fördert gemeinsam mit afghanischen Kooperationspartner:innen verschiedene Projektmaßnahmen in der Provinz Kunduz im Norden Afghanistans. Konkret unterhält Katachel Patenschaften für Witwen und deren Kinder und leistet Nothilfe für weitere Bedürftige. An diese werden Lebensmittel, Bekleidung sowie Bargeld verteilt. Auch finanziert der Verein medizinische Behandlungen in Notlagen und engagiert sich beim Bau und Unterhalt von Schulen.
Kinderhilfe PASSO FUNDO e.V.
Die Kinderhilfe PASSO FUNDO e.V. fördert in Brasilien Kinder- und Jugendzentren in Passo Fundo, die von der örtlichen Diözesan-Caritas getragen und betreut werden. Die Förderung erfolgt vorrangig in Form von persönlichen Patenschaften. Die Kinder und Jugendlichen werden in mehreren Kindergärten und Jugendzentren betreut sowie in einem Berufsbildungszentrum in verschiedenen Kursen beruflich gefördert. Sie verbringen in den Einrichtungen einen Teil des Tages, leben aber noch bei ihren Eltern. Die Gelder werden insbesondere für die Kosten der Kinder- und Jugendzentren (einschließlich Personal), medizinische und psychologische Versorgung, Verpflegung der Kinder, Kleidung und Schulmaterial verwendet.
Kinderhilfe Rumänien e.V.
Der Verein ist in Rumänien über die Stiftung Funda?ia Ajuta?i Copiii, Lipova, tätig, deren Vorsitzende die Vorstandsvorsitzende der Kinderhilfe Rumänien e.V. ist. Schwerpunkt der Aktivitäten ist der Betrieb von „Familienhäusern“ an verschiedenen Orten, in welchen zirka 70 Kindern ein neues Zuhause mit familienähnlichen Lebensverhältnissen gegeben wird. Des Weiteren unterstützt die Organisation eine Tagesstätte für Kinder mit Behinderung und verschiedene Werkstätten, um für Jugendliche ein Betätigungsfeld zu schaffen.
Kinderhilfswerk Eine Welt e.V.
Das Kinderhilfswerk Eine Welt e.V. fördert überwiegend Projekte in Mali und Nepal. In Mali wurden vor allem Gesundheitszentren (Mutter-Kind-Zentren) errichtet, unter anderem mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Mit dem Bau und Unterhalt der Gesundheitszentren verfolgt das KHW Eine Welt das Ziel, die Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung, insbesondere die der Frauen und Kleinkinder, zu verbessern. Neben medizinischen Behandlungen werden Mütter im Gesundheits-, Hygiene- und Ernährungsverhalten sowie zum Thema Familienplanung beraten. Die Gesundheitszentren werden nach Fertigstellung den jeweiligen Kommunen vor Ort übereignet. In Nepal fördert das KHW Eine Welt den Neubau und die Renovierung von Schulgebäuden, die Installierung von Sanitäranlagen sowie die Ausstattung mit Büchern und Unterrichtsmaterialien. Auch in anderen Ländern unterstützt der Verein Waisenhäuser, Kindertagesstätten, ein Behindertenzentrum und Maßnahmen für Straßenkinder.
Kinderhilfswerk für Bogotá, Maria Jakob e.V.
Das Kinderhilfswerk für Bogotá, Maria Jakob e.V. unterstützt vor allem Sozialstationen und Bildungseinrichtungen der katholischen Kongregation der Schwestern vom Armen Kinde Jesus P.I.J. in der kolumbianischen Hauptstadt, insbesondere durch Patenschaften. Die Schwesternschaft wurde 1844 auf Initiative von Clara Fey in Aachen gegründet und richtet ihr Hauptaugenmerk auf die Unterbringung, Versorgung, Erziehung und Ausbildung bedürftiger Kinder zumeist aus Elendsvierteln. Der Verein fördert in Bogotá Schulen, Internate und Kindertagesstätten der Schwesternschaft. Die Kinder und Jugendlichen sollen durch Zuwendung, Bildung und die erzieherische Arbeit der Schwestern zu einem selbstständigen Leben befähigt werden. Für die Ausbildung der Kinder sind angestellte Lehrerinnen und Lehrer zuständig. Das Kinderhilfswerk für Bogotá, Maria Jakob e.V. arbeitet mit dem katholischen Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ e.V. zusammen.
Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care
Die Kinderhilfswerk Stiftung Global-Care ist aus dem Kinderhilfswerk Bergen hervorgegangen, das im Jahr 1976 im Sozialdienst des Missionswerkes der Gemeinde Gottes e.V. als selbständiger Arbeitszweig gegründet worden war. Die Stiftung fördert Projekte in verschiedenen Ländern Afrikas und Asiens sowie in Brasilien und Haiti. Es werden beispielsweise Schulen, Ausbildungseinrichtungen, Waisenhäuser und Krankenstationen unterstützt. Zudem finanziert die Stiftung in Indien unter anderem Hilfsmaßnahmen für Kinder mit Behinderung. Durch die Vermittlung von Patenschaften wird die langfristige Förderung von Kindern und Jugendlichen bis zum Abschluss einer Berufsausbildung angestrebt, um so das Ziel späterer Selbständigkeit zu erreichen. Hierbei unterscheidet die Organisation zwischen persönlichen Patenschaften, die als eine Art Sozialhilfe für die ganze Familie gewährt werden, und Patenschaften für den Platz eines Kindes, beispielsweise in einer Rehabilitationseinrichtung. Außerdem leistet die Stiftung Not- und Wiederaufbauhilfe in Krisengebieten und beteiligt sich zudem an Seenotrettungsmaßnahmen im Mittelmeer.
Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land
Die Kinderhospiz-Stiftung Bergisches Land wurde 2011 gegründet, um Familien mit lebenszeitverkürzend erkrankten Kindern zu unterstützen. Sie wird von der Bethe Stiftung, dem Caritasverband Wuppertal/Solingen und der Diakonie Wuppertal getragen. Die Stiftung hat den Bau des Kinderhospiz Burgholz finanziert und unterstützt heute insbesondere Familien kranker Kinder, um ihnen einen Aufenthalt gemeinsam mit ihren Kindern zu ermöglichen. Das Hospiz bietet zehn Plätze für betroffene Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre, sowie zusätzliche Zimmer für Eltern, Geschwister oder Zugehörige. Die Kosten für den Aufenthalt der Angehörigen werden in der Regel nicht durch die Erstattungen der Krankenkassen finanziert und deshalb von der Stiftung getragen. Darüber hinaus unterstützt die Kinderhospiz-Stiftung besondere Angebote und Aktivitäten und begleitet die betroffenen Familien auch nach dem Tod ihrer Kinder. Gemeinsam mit dem Ambulanten Kinderhospizdienst des Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V. hat die Kinderhospiz-Stiftung ein Familientrauerzentrum in Wuppertal errichtet. Das Trauerzentrum bietet Orientierung und dient als zentrale Anlaufstelle für Trauernde.
Kinder in Rio e.V.
Kinder in Rio e.V. unterstützt in Brasilien Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Die Organisation hat vor Ort Familienzentren und Angebote offener Jugendarbeit sowie ergänzende Einrichtungen aufgebaut, z.B. eine Farm, eine Gesundheitsstation, Kindertagesstätten, Gemeinschaftszentren und eine betreute Wohneinrichtung für Jugendliche. Die Projekte werden mit finanzieller und fachlicher Unterstützung des deutschen Vereins von der brasilianischen Partnerorganisation „Aldeia da Criança Alegre“ betrieben. Neben dem Unterhalt der Familienzentren und oben genannten Einrichtungen unterstützt Kinder in Rio e.V. auch verschiedene andere Initiativen. Dazu zählen insbesondere die Tagesbetreuung für Klein- und Schulkinder, Kinder- und Familienhilfen in den bedürftigen Gemeinden, offene Kurse im Bereich der Berufsfindung und Berufsvorbereitung sowie die Reintegration und Begleitung von Kindern und Jugendlichen in ihre Ursprungsfamilien. In Deutschland leistet der Verein entwicklungspolitische Informationsarbeit, beispielsweise durch Diavorträge in Kindergärten, Schulen und Pfarrgemeinden, Theater- und Musikspiel sowie Aktionsmaterialien (Gottesdienstvorschläge, Märchensammlung, Koch- und Backrezepte etc.).
Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ e.V.
Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ ist das Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Die Aktion Dreikönigssingen, bei der rund um den Dreikönigstag als Sternsinger verkleidete Kinder Geld für Kinder in Not sammeln, ist die bekannteste Aktion des Vereins. Mission des Kinderhilfswerks ist es, Kindern eine ganzheitliche Entwicklung in einem sicheren Umfeld zu ermöglichen. Die eingeworbenen Spenden werden weltweit in über 90 Ländern eingesetzt, vor allem für Schulbildung, Gesundheitsversorgung, Kinderrechte, pastorale Arbeit und Sozialprojekte für besonders marginalisierte Kinder (z.B. Straßenkinder, Kinder mit Behinderungen). Gefördert werden auch Mutter-Kind-Programme und Ernährungsprojekte sowie Maßnahmen im Bereich der Katastrophenhilfe. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Schutz von Kindern im Sinne ihrer körperlichen und psychischen Unversehrtheit und die Erfüllung ihrer altersentsprechenden Bedürfnisse. In Deutschland veröffentlicht das Kindermissionswerk themenbezogene Unterrichtsmaterialien für Kindergärten und Schulen. Zudem bietet es als offizielle Entsendeorganisation des weltwärts-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) jungen Erwachsenen die Möglichkeit, ein Jahr lang in einem Hilfsprojekt des Vereins im Ausland mitzuarbeiten.
Kindernothilfe e.V.
Die Kindernothilfe fördert gemeinwesenorientierte und breitenwirksame Projekte in vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. In Zusammenarbeit mit den einheimischen Partnern und Projektträgern werden vor allem Projekte und Programme in den Bereichen Bildung/Berufliche Bildung, Dorf-/Stadtteilentwicklung, Risikogruppen und Selbsthilfe-Aktivitäten gefördert. Neben ihrer Entwicklungsförderung und humanitären Katastrophenhilfe leistet das christliche Kinderhilfswerk im nationalen und internationalen Rahmen Lobbyarbeit und tritt für die Kinderrechte und ihre politische Umsetzung ein. Anliegen der Vereinsarbeit in Deutschland ist darüber hinaus die Information und Aufklärung über entwicklungspolitische Sachverhalte und Notlagen sowie die Vermittlung von Informationen über andere Länder und Kulturen. Nicht zuletzt engagiert sich die Kindernothilfe in Deutschland sowie im Ausland auch sehr im Bereich des Kinderschutzes, etwa durch Beratungen und Schulungen zur Integration von Schutzkonzepten in die Arbeit von Organisationen.
KINDER-Not-Hilfe-SAAR e.V.
Die KINDER-Not-Hilfe-SAAR e.V. leistet überwiegend gezielte Einzelfallhilfe. Vorrangiges Ziel des Vereins ist es, behinderte und kranke Kinder zu unterstützen, deren Eltern insbesondere aus finanziellen Gründen nicht in der Lage sind, den Kindern die notwendige (medizinische) Versorgung zukommen zu lassen. In diesem Zusammenhang finanziert der Verein vor allem Therapien, die von den Krankenkassen nicht oder nur teilweise bezahlt werden, und leistet Hilfe bei der Beschaffung von Dingen des alltäglichen Lebens für Kinder, wenn die eigenen Mittel der Familie dies nicht zulassen. Zudem unterstützt die Organisation die Erfüllung von Wünschen schwerstkranker Kinder, für deren Eltern dies finanziell nicht möglich ist. Im Rahmen ihrer Arbeit kooperiert die KINDER-Not-Hilfe-SAAR auch mit anderen Einrichtungen, vermittelt Betroffenen Informationen über weitere Unterstützungsleistungen und organisiert Veranstaltungen für betroffene Kinder und deren Eltern zum Informationsaustausch.
Kinderrechte Afrika e.V.
Kinderrechte Afrika e.V. setzt sich für das Wohl und die Rechte der Kinder in Afrika ein. Der Verein leistet unmittelbare Arbeit für Kinder und mit Kindern dort, wo sie Opfer von sexueller Gewalt, Misshandlungen und Ausbeutung werden: in Gefängnissen, auf Polizeistationen, auf der Straße, in bewaffneten Konflikten, auf der Flucht und bei Vertreibung, in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, in Gesellschaften und Familien, in denen Kinder benachteiligt, misshandelt oder ausgestoßen werden. Der Verein wirkt darüber hinaus auf staatliche Institutionen und die Zivilgesellschaft ein, um Kinderrechte durchzusetzen und zu schützen.
Rotary Club Overath-Rösrath/Bergisches Land
Der Erlös kommt der Kindertraumatologie des „Saint Nicholas Hospital“ in Lviv zugute.
Das große Kinderkrankenhaus im Westen der Ukraine verfügt über 600 Betten und behandelt Patientinnen und Patienten vom Frühgeborenenalter bis ins junge Erwachsenenalter. Die traumatische Versorgung ist ein zentraler Schwerpunkt.
Nach offiziellen Angaben leben derzeit rund 150.000 Binnenvertriebene in Lviv, darunter etwa 70.000 Kinder. Die Zahl der jungen Patientinnen und Patienten hat sich dadurch nahezu verdoppelt. Viele kommen aus den vom Krieg stark betroffenen Regionen im Osten des Landes. Das Krankenhaus ist spezialisiert auf die Behandlung von Explosions‑ und Schussverletzungen sowie schweren Verbrennungen – seit Kriegsbeginn wurden mehr als 1.800 Kinder in diesem Bereich versorgt.
Die Wege nach Lviv sind für viele Familien lang und beschwerlich, da Straßen und Infrastruktur in Teilen der Ostukraine zerstört sind und Rettungshubschrauber nicht fliegen dürfen. Hinzu kommt, dass in Lviv mehrmals pro Woche Luftalarm ausgelöst wird. Die kleinen Patienten müssen dann innerhalb von 20 Minuten in den Luftschutzraum im Keller gebracht werden – zwei schlichte, enge Gänge mit kleinen Nebenräumen, deren bedrückende Atmosphäre die Belastung für die Kinder deutlich macht.
Im Krankenhaus fehlt es an Medikamenten, medizinischem Zubehör und Ausstattung für die tägliche Versorgung. Dr. Zoryana Ivanyuk, Chefinternistin und stellvertretende Direktorin, hat eine detaillierte Liste der dringend benötigten Materialien erstellt und betont, wie wichtig jede Unterstützung ist.
Damit die Spenden ohne Umwege dort ankommen, wo sie gebraucht werden, arbeitet unser Rotary Club mit den Vereinen „Humanitäre Hilfe Overath e.V.“ und „Humanitäre Hilfe Bergisch Gladbach e.V.“ zusammen. Beide Organisationen bringen Hilfsgüter persönlich nach Lviv und stehen in engem Austausch mit dem Krankenhaus. ""So ist gewährleistet, dass jede Unterstützung zielgerichtet und transparent eingesetzt wird.""
Empfänger: Förderverein des Rotary Clubs Overath‑Rösrath/Bergisches Land e.V.
Verwendungszweck: Saint Nicholas Hospital Lviv
IBAN: DE95 3706 2600 0006 0060 19
Kinder- und Jugendhospizstiftung Balthasar
Die Hauptaufgabe der Kinder- und Jugendhospizstiftung Balthasar besteht in der finanziellen Unterstützung des gleichnamigen Kinder- und Jugendhospizes. In der stationären Einrichtung werden Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene mit begrenzter Lebenserwartung untergebracht, gepflegt und begleitet. Auch deren Eltern und Angehörige können Betreuung und Unterstützung erhalten. Neben einer palliativmedizinischen Grundversorgung der unheilbar erkrankten Kinder- und Jugendlichen gehören insbesondere Musik-, Kunst-, und Bewegungstherapien sowie Besuche von Klinikclowns und der Einsatz von Therapiebegleithunden zum Angebot der Einrichtung. Auch die Begleitung von Trauernden ist Bestanteil der Arbeit des Kinder- und Jugendhospizes Balthasar. Die Stiftung bietet unter bestimmten Voraussetzungen auch die Übernahme von Transportkosten bei Fahrten ins Kinder- und Jugendhospiz Balthasar an. Träger der Einrichtung ist die Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (GFO).
kinder unserer welt – initiative für notleidende kinder e.V.
kinder unserer welt - initiative für notleidende kinder e.V. fördert in Kooperation mit einheimischen Partnerorganisationen verschiedene Projekte in Äthiopien und Südafrika. Das besondere Augenmerk liegt darauf, die Lebenssituation für Frauen, Kinder und Jugendliche zu verbessern. So unterstützt der Verein in Äthiopien ein Mutter-Kind-Gesundheitscenter, ein Ausbildungsprogramm für junge Frauen und Mütter sowie ein Straßenkinderprojekt. In Südafrika finanziert der Verein die Unterbringung und Pflege HIV-infizierter Waisenkinder, das Vorschulprogramm für Kinder und die Nachmittagsbetreuung für Schüler im „Ubuhle Care & Development Center“ sowie ein angeschlossenes Jugendzentrum. Für die Kinder in der Ubuhle-Bildungseinrichtung bestehen beim deutschen Verein Patenschaften. Im Inland ermöglicht kinder unserer welt - initiative für notleidende kinder e.V. die Beratung und Betreuung von Paaren, die ein ausländisches Kind adoptieren möchten oder bereits ein oder mehrere Kinder adoptiert haben. Hierzu arbeitet der Verein mit dem Evangelischen Verein für Adoptions- und Pflegekindervermittlung Rheinland e.V. , einer staatlich anerkannten Adoptionsvermittlungsstelle, zusammen. Auch ermöglicht er durch regelmäßig organisierte Treffen einen aktiven Austausch und die Vernetzung von Adoptivfamilien.
Kinderwerk Lima e.V.
Das Kinderwerk Lima e.V. ist ein evangelisches Missions- und Hilfswerk, das verschiedene Organisationen in Peru, Paraguay und Burundi unterstützt. Schwerpunkte der Vereinsaktivitäten sind dabei der Bau und die finanzielle Unterstützung von Schulen, Kindergärten und Einrichtungen zur Berufsausbildung. Zudem engagiert sich die Organisation über ihre örtlichen Partnerorganisationen in der Gemeinde- und Sozialarbeit, betreibt Kinderspeisungen oder finanziert medizinische Betreuung in den geförderten Bildungseinrichtungen. Ein weiteres Anliegen des Kinderwerk Lima e.V. ist die Förderung christlicher Werte in den unterstützten Projekten. So wird den Kindern, Jugendlichen und deren Familien über die Schulen, Kindergärten und örtlichen Kirchengemeinden der christliche Glaube vermittelt und geistliche Seelsorge angeboten. Darüber hinaus vermittelt der Verein Patenschaften für die in den finanzierten Projekten aufgenommenen Kinder und Jugendlichen.
KiNiKi gemeinnützige Aktiengesellschaft
Die Gesellschaft fördert vor allem Einrichtungen und Projekte der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg wie Heime für Kinder und Jugendliche sowie unterschiedliche Betreuungsprojekte und Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit. Sie unterstützt Projekte insbesondere mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche vor einem Leben auf der Straße zu bewahren.
Kirche in Not/Ostpriesterhilfe Deutschland e.V.
Kirche in Not/Ostpriesterhilfe Deutschland e.V. leitet die zur Verfügung stehenden Gelder an das in Königstein ansässige internationale Sekretariat „ACN International Aid to the Church in Need gGmbH“ weiter. Das internationale katholische Hilfswerk setzt die Mittel weltweit in rund 140 Ländern ein, in denen Christen verfolgt oder unterdrückt werden oder unter materieller Not leiden. Das Werk unterstützt jährlich rund 5.500 Projekte. Es versteht sich dabei laut Satzung auch als missionarische Organisation. Die Gelder werden vor allem für die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten, Hilfe für Schwestern, Laien- und Katechetenausbildung, Bau und Reparatur von kirchlichen Einrichtungen, Motorisierung der Seelsorge, Hilfe für Flüchtlinge, Herausgabe und Verbreitung von Bibeln und religiöser Literatur sowie die Unterstützung von Massenmedien (beispielsweise Rundfunkprogramme) zur Evangelisation eingesetzt.
KOLPING INTERNATIONAL Cooperation e.V.
Der KI Cooperation e.V. ist weltweit in etwa 40 Ländern tätig, wo er mit Kolping-Nationalverbänden und Stiftungen kooperiert, die die konkrete Projektarbeit vor Ort leisten. Hauptaufgabe des Vereins ist die Armutsbekämpfung durch die Gründung von Selbsthilfegruppen, durch Einkommen schaffende Maßnahmen und durch Angebote zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. So werden in Lateinamerika insbesondere Projekte zur Kleingewerbeförderung und beruflichen Bildung durchgeführt. In Afrika liegt der Fokus auf der ländlichen Entwicklung. Durch Schulungen und unterstützende Maßnahmen wie etwa den Bau von Brunnen und Zisternen werden die Bauern in die Lage versetzt, neben der Sicherung der eigenen Ernährung auch ein ausreichendes Zusatzeinkommen zu erzielen, um beispielsweise ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Durch die Gründung von Spargruppen und die Vergabe von Kleinkrediten wird die Gründung kleiner Unternehmen ermöglicht. Die Arbeit im Mikrofinanzsektor bildet neben der beruflichen Bildung auch in Asien einen Schwerpunkt. In den Ländern Osteuropas stehen Qualifizierungsmaßnahmen im Mittelpunkt der Aktivitäten. In allen Ländern gehört der Aufbau von Kolpinghäusern als Bildungs- und Begegnungsstätten zu den Kernaufgaben des Vereins.
Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger
Die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger leistet in erster Linie „Hilfe zur Selbsthilfe“. Sie dient der Förderung der Aufgaben des Kolpingwerkes, insbesondere der Völkerverständigung und Entwicklungszusammenarbeit, der kirchlichen Jugend- und Erwachsenenbildung, der religiösen und sozialen Bildung und leistet Hilfen in der eigenen Diözese. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die langfristige Begleitung von Menschen und Projekten. In Südafrika unterstützt die Stiftung beispielsweise das „Work Opportunity Program“, das Jugendliche auf das Berufsleben vorbereitet. In Indien werden Hygienemaßnahmen und Hausbauprojekte unterstützt. In Deutschland fördert die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger Maßnahmen im Bereich der Familienerholung, Bildungsprojekte für benachteiligte Jugendliche und Migrant:innen sowie eine Berufsschule für lern- und leistungsbeeinträchtigte Jugendliche.