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Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger
Die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger leistet in erster Linie „Hilfe zur Selbsthilfe“. Sie dient der Förderung der Aufgaben des Kolpingwerkes, insbesondere der Völkerverständigung und Entwicklungszusammenarbeit, der kirchlichen Jugend- und Erwachsenenbildung, der religiösen und sozialen Bildung und leistet Hilfen in der eigenen Diözese. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die langfristige Begleitung von Menschen und Projekten. In Südafrika unterstützt die Stiftung beispielsweise das „Work Opportunity Program“, das Jugendliche auf das Berufsleben vorbereitet. In Indien werden Hygienemaßnahmen und Hausbauprojekte unterstützt. In Deutschland fördert die Kolpingstiftung-Rudolf-Geiselberger Maßnahmen im Bereich der Familienerholung, Bildungsprojekte für benachteiligte Jugendliche und Migrant:innen sowie eine Berufsschule für lern- und leistungsbeeinträchtigte Jugendliche.
Deutsches Rotes Kreuz e.V.
Das Deutsche Rote Kreuz e.V. (Bundesverband) ist ein föderal gegliederter Mitgliederverband mit weitreichender rechtlicher Selbstständigkeit der Untergliederungen, das heißt insbesondere der 19 Landes- und 460 Kreisverbände sowie der knapp 4.000 Ortsvereine, die in ihren Bereichen eigenverantwortlich arbeiten. Der Bundesverband setzt verbandspolitische Ziele und hat die Aufgabe, die Zusammenarbeit seiner Mitgliedsverbände durch zentrale Maßnahmen und einheitliche Regelungen zu fördern. In seinen Bereich fallen die Auslandshilfe, die Suchdienste, die Politikberatung auf Bundes- und Europaebene sowie die Interessenvertretung in der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Darüber hinaus unterstützt der Bundesverband über Mailingaktionen auch finanziell die durch die rechtlich selbstständigen Mitgliedsverbände im Inland erbrachten Leistungen der freien Wohlfahrtspflege, beispielsweise die Altenhilfe und -pflege sowie die Kinder-, Familien- und Jugendhilfe.
Weltnotwerk e.V. – Solidaritätsaktion der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB)
Das Weltnotwerk der KAB ist das internationale Hilfswerk der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands e.V. Wesentliche Zielsetzung des Vereins ist es, in Afrika, Asien und Lateinamerika den Aufbau und die Stärkung von christlichen Arbeitnehmerorganisationen zu unterstützen und menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Die Fördermaßnahmen orientieren sich an dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ und umfassen vor allem die Bildung und Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die Schaffung von zukunftsträchtigen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, Existenzgründungen, den Aufbau von Genossenschaften sowie die Trägerstrukturförderung. Darüber hinaus unterstützt das Weltnotwerk der KAB die allgemeine Verbands- und Bildungsarbeit vor Ort.
KOLPING INTERNATIONAL Cooperation e.V.
Der KI Cooperation e.V. ist weltweit in etwa 40 Ländern tätig, wo er mit Kolping-Nationalverbänden und Stiftungen kooperiert, die die konkrete Projektarbeit vor Ort leisten. Hauptaufgabe des Vereins ist die Armutsbekämpfung durch die Gründung von Selbsthilfegruppen, durch Einkommen schaffende Maßnahmen und durch Angebote zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. So werden in Lateinamerika insbesondere Projekte zur Kleingewerbeförderung und beruflichen Bildung durchgeführt. In Afrika liegt der Fokus auf der ländlichen Entwicklung. Durch Schulungen und unterstützende Maßnahmen wie etwa den Bau von Brunnen und Zisternen werden die Bauern in die Lage versetzt, neben der Sicherung der eigenen Ernährung auch ein ausreichendes Zusatzeinkommen zu erzielen, um beispielsweise ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Durch die Gründung von Spargruppen und die Vergabe von Kleinkrediten wird die Gründung kleiner Unternehmen ermöglicht. Die Arbeit im Mikrofinanzsektor bildet neben der beruflichen Bildung auch in Asien einen Schwerpunkt. In den Ländern Osteuropas stehen Qualifizierungsmaßnahmen im Mittelpunkt der Aktivitäten. In allen Ländern gehört der Aufbau von Kolpinghäusern als Bildungs- und Begegnungsstätten zu den Kernaufgaben des Vereins.
Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.
Die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. fördert kleine Selbsthilfegruppen, die sich für die Stärkung von Frauen, den Schutz der Umwelt und die Wahrung der Menschenrechte einsetzen – in Indien, Brasilien und mehreren afrikanischen Ländern. Der inhaltliche Fokus der Projekte liegt besonders auf der Stärkung von Frauen. Gezielt unterstützt die ASW auch eine ökologische kleinbäuerliche Landwirtschaft. Diese trägt zum Schutz der natürlichen Ressourcen, zu einer sicheren Ernährung, zur Reduzierung von Hunger und damit zum Stopp der Landflucht bei. Alle ASW-Projekte werden vor Ort initiiert, geleitet und durchgeführt – die ASW entsendet keine Fachkräfte. Mit kontinuierlicher Medien-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland bringt die ASW das Anliegen ihrer Partner:innen in die Öffentlichkeit. Hierfür erstellt sie unter anderem Informationsmaterial, ein vierteljährlich erscheinendes Magazin und Themenhefte.
Wilderness International
Agroforst Peru – Nachhaltige Lebensgrundlagen für die Region Madre de Dios
Bäume, Feldfrüchte und Vieh im Einklang: Die Agroforstwirtschaft ist eine jahrtausendealte Landnutzungspraxis, die von den indigenen Völkern des Regenwaldes perfektioniert wurde. Wilderness International nutzt diese bewährte Methode, um den Regenwald zu schützen und den Familien gleichzeitig alternative Einkommensquellen zu schaffen.
Das Problem vor Ort
In der Region Madre de Dios, in der Wilderness International Waldstücke dauerhaft schützt, sind viele Familien von Holzwirtschaft, Landwirtschaft und Viehzucht abhängig. Diese traditionellen Methoden laugen den ohnehin schon nährstoffarmen Regenwaldboden schnell aus. Das Resultat: Die Familien benötigen immer mehr Land. Obwohl die Wilderness-Schutzgebiete selbst geschützt sind, gefährdet die Expansion der umliegenden Gebiete das gesamte Ökosystem. Hinzu kommt: Die Trockenheit und Hitze nach dem Kahlschlag wirken sich auch negativ auf die geschützten Wälder aus.

Die Lösung ist das Konzept der Agroforstwirtschaft. Seit Dezember 2023 arbeitet Wilderness International mit lokalen Partnern – Camino Verde und Fundo Ten Paciencia – zusammen, um Landwirt:innen in nachhaltigen Anbaumethoden fortzubilden. Das Konzept ist einfach: Statt den Wald abzuholzen, bauen Farmer ihre Pflanzen im Schatten großer Bäume an. Bereits abgeholzte Flächen werden wiederaufgeforstet. Anstelle von Monokulturen mit Pestiziden entstehen diverse lokale Nutzpflanzen – kombiniert mit Techniken wie Terra Preta, die den Boden langfristig regenerieren. Die Vorteile sind vielfältig: Der Boden bleibt fruchtbar, die Flächen bleiben kühler und feuchter, und die Vielfalt schützt vor Krankheiten. Gleichzeitig entstehen profitable Produkte wie Lebensmittel, Holz und Heilpflanzen.
Pilotprojekt mit Bienenzucht
Das erste Pilotprojekt mit 15 Familien in Monte Grande ist bereits erfolgreich. Mit wissenschaftlich überwachten Versuchs- und Kontrollflächen untersucht das Team auch das Potenzial von Honig- und Wildbienen. Das Ziel: Die lokalen Familien später mit Bienenkolonien ausstatten, um die Imkerei als zusätzliche Einkommensquelle zu erschließen.

Waldschutz durch Zusammenarbeit
Das Agroforst-Projekt verkörpert die Philosophie von Wilderness International: Echter Waldschutz funktioniert nur mit den Menschen vor Ort.
Gesundes Afrika, Gesellschaft für Medizin und Forschung in Afrika e.V.
Gesundes Afrika, Gesellschaft für Medizin und Forschung in Afrika e.V. engagiert sich in mehreren afrikanischen Ländern. Schwerpunkte der Aktivitäten sind die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen, die Ausbildung von medizinischem Personal und die Prävention von Krankheiten. Hinzu kommt die Unterstützung von weiteren Projekten, die in der Regel einen Bezug zum Gesundheitsbereich haben, zum Beispiel die Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung, Wasser- und Hygieneprojekte sowie das Schaffen von Bleibeperspektiven durch Arbeitsplatzangebote im Gesundheitssektor. Bei all den Projekten kooperiert der Verein mit vor Ort ansässigen Partnerorganisationen, um zusammen mit der afrikanischen Bevölkerung gemeinsame Lösungen für die bestehenden Herausforderungen zu finden.